Im Gespräch mit der SPD


Herr PhilippTacer (Bundestagskandidat der SPD für den Düsseldorfer Norden) hat sich am 1. September 2017  vor Ort in Angermund ein Bild von der dichten Zugtaktung, der Trassenbreite und den Bahnlärmemissionen gemacht. Wir danken ihm für das Gespräch rund um RRX und Lärmschutz.

 

 

 

 

 

„Lärm gehört nicht verwaltet, sondern endlich abgestellt“

Die RP berichtet  über unser Fazit zur erneuten und mittlerweile dritten Lärmbefragung des Eisenbahnbundesamtes zum Schienenlärm.
Wir meinen: Man muss keine aufwendigen Umfragen und Analysen durchführen, um zu erkennen, dass die krankmachende Emissionsbelastung u.a. durch Bahnläm und Erschütterungen an den vier dicht befahrenen Gleisen in Düsseldorf-Angermund exorbitant sind.

Die Trasse ist einer der dichtest befahrenen in Deutschland und seit Jahrzehnten völlig ungeschützt. Statt aufwendige Lärmumfragen durchzuführen und  diese Belastung zu verwalten, sollte besser unmittelbar  in Lärmschutz investiert werden.

Im Gespräch mit der CDU: Stadtbezirksempfang in Kaiserswerth

26. August 2017: Stadtbezirksempfang der CDU im Düsseldorfer Norden:.

Aktive der Initiative Angermund sind der Einladung gerne gefolgt und haben mit politischen Vertretern auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene auch über Lärmschutz für Angermund und den #RRX gesprochen. Wir bedanken uns bei der CDU für die Einladung und den kurzweiligen Vormittag.

Im Gespräch (vlnr): Dr. Marianne Hagen (FDP, Bezirksvertreterin BV 05), Thomas Jarzombek (CDU, MdB, Kreisvorsitzender der CDU und Bundestagskandidat für den Düsseldorfer Norden) Elke Wagner (Vorsitzende der Initiative Angermund), Andreas Auler (CDU, Stadtrat) sowie Friedrich G. Conzen (CDU, Bürgermeister der Stadt Düsseldorf)

Außer Spesen nichts gewesen? NRZ berichtet über unser kritisches Fazit zur Bahnlärmumfrage

Die NRZ berichtet über die Initiative Angermund e.V. und die Sinnhaftigkeit der Bahnlärmumfrage des Eisenbahnbundesamtes, die am 25. August 2017 endet:

„Am heutigen Freitag endet die Öffentlichkeitsbeteiligung des Eisenbahnbundesamtes zur Lärmaktionsplanung. Deutschlandweit konnten Betroffene die Lärmbelastung durch Schienenverkehr unter anderem in einem Online-Fragebogen dokumentieren.

Für die Initiative Angermund, die seit mehr als 20 Jahren für die Reduktion des krankmachenden Lärms an der dicht befahrenen und ungeschützten Trasse in Angermund kämpft, Zeit für ein ernüchterndes Fazit: Rund 150 Angermunder haben bis sich an der Bahnlärmumfrage, die mitten in den Sommerferien stattfand, beteiligt. „Durch die ungeschickte Terminierung in der Haupturlaubszeit ist diese Öffentlichkeitsbeteiligung bei vielen Betroffenen untergegangen“ ist sich Elke Wagner, die Vorsitzende der Initiative Angermund, sicher. Auch bemängelt sie das komplizierte Beteiligungsverfahren samt Online-Registrierung und Abgabe privater Daten, als „große Hürde“.

Wolfang Eggerath, der in Angermund geboren ist und seit nunmehr 68 Jahren die Emissionen und Belastungen von der ungeschützten Bahntrasse ertragen muss, bringt die Kritik vieler Angermunder an dieser mittlerweile dritten Befragung des Eisbahnbundesamtes zum Bahnlärm auf den Punkt: „Wir sind es leid, wieder einmal Fragebögen auszufüllen. Lärm gehört nicht verwaltet, sondern endlich abgestellt.“ Desillusioniert ergänzt er: „Seit Jahrzehnten warten wir in Angermund jetzt schon auf Lärmschutz, passiert ist nichts, außer dass immer mehr Züge samt ohrenbetäubendem Krach über unsere Trasse gejagt werden.

Die Sinnhaftigkeit dieser aufwendigen Befragung stellt sich nach Meinung der Initiative zu Recht, finden interessierte Bürger auf der Webseite des Eisenbahnbundesamtes im „Kleingedruckten“ unter anderem folgenden Hinweis: „Aus den Ergebnissen der Lärmkartierung und der Lärmaktionsplanung leiten sich keine unmittelbaren Rechtsfolgen ab.“ Und weiter heißt es dort auf die zentrale Frage „Was bewirkt meine Beteiligung an der Lärmaktionsplanung?“ äußerst schwammig und für Betroffene völlig unbefriedigend: „Die Öffentlichkeitsbeteiligung gibt dem Eisenbahn-Bundesamt die Möglichkeit, die Situation von durch Schienenverkehrslärm belasteten Personen zu analysieren. Auf der Grundlage dieser Auswertung und der Belastungsanalyse können langfristig Maßnahmen angeregt werden, um die Lärmbelastung zu senken.

„Wir Betroffene bleiben ratlos zurück“, sagt Elke Wagner. Sie fragt sich wie viele Angermunder: Außer Spesen, nichts gewesen?“

Im Gespräch mit der FDP

Vor Ort in Angermund: Frau Dr. Strack-Zimmermann (Stadträtin und Bundestagskandidatin der FDP für den Düsseldorfer Norden sowie stellv. FDP-Bundesvorsitzende) und Herr Schulz (Kleine Kommission RRX) waren heute vor Ort in Angermund, um mit Aktiven der Initiative Angermund über den RRX und den Lärmschutz zu sprechen.
Wir danken beiden für das konstruktive und unkomplizierte Gespräch.

„Genug der Sonntagsreden“: Nordbote berichtet über Klage gegen die Stadt Düssedorf

Rheinische Post berichtet über unsere Klage gegen die Stadt Düsseldorf

Initiative Angermund verklagt Oberbürgermeister Geisel

 

Die Initiative Angermund e.V. hat Klage gegen die Stadt Düsseldorf und Oberbürgermeister Thomas Geisel beim Verwaltungsgericht Düsseldorf eingereicht.. Bis heute ist es nicht zur zugesagten Gewährung von Einsicht aller Umweltinformationen (vgl. §2 UiG NRW) zum Rhein-Ruhr-Express durch die Stadt Düsseldorf gekommen.

Infostand: Das plant die Initiative Angermund

 Infostand zur Einhausungsplanung der Initiative Angermund e.V.  vor Edeka/Kamps:
Vielen Dank an alle Angermunder, die sich Zeit genommen und sich mit uns über die neusten Planungen zur Einhausung ausgetauscht haben. Euer Zuspruch – insbesondere auch für die städtebaulichen Potentiale unserer Lösung – motivieren uns sehr.
Unser besonderer Dank gilt unserem Bundestagsabgeordneten Thomas Jarzombek (CDU) sowie Udo Bonn (Bundestagskandidat für den Düsseldorfer Norden für Die Linken), dass sie zum Infostand gekommen sind, um den neusten Sachstand aus erster Hand zu erfahren.

RRX. NRZ berichtet: Für Bürger bleibt ein fader Beigeschmack