Können die Bürger den RRX vor Gericht ausbremsen?


Die Westdeutsche Zeitung berichtet über die Bürgerinformationsveranstaltung von Ratsherr Andreas Auler zum RRX in Angermund.

„Wir sind beim Lärmschutz 40 Jahre lang an der Nase herumgeführt worden,“ ärgert sich Elke Wagner, die Vorsitzende der Bürgerinitiative. Die Bahn wolle die Einhausung erst gar nicht ernsthaft prüfen, ist ihre Überzeugung. Notfalls will sie das erzwingen: „Wir sind juristisch hochgerüstet. Angermund ist das Nadelöhr der Strecke. Ohne uns läuft nichts.“

 

RRX: In Angermund gibt es schon lange Protest

Wie ist der Stand in Angermund ?

Die Rheinische Post berichtet über den zunehmenden Protest in Düsseldorf gegen die RRX Planungen der Deutschen Bahn. Nicht nur in Angermund, sondern auch in den anderen  Stadtteilen regt sich  massvier Widerstand gegen die RRX Planungen, die unsere Stadtteile verschandeln und veröden lassen und in ihrer Schutzwirkung äußerst fragwürdig sind.

Die RP über Angermund:

Wie ist der Stand in Angermund ?

Die Unterlagen für den RRX-Umbau im nördlichen Teil der Stadt sind noch nicht eingereicht, das könnte im Herbst passieren. Eine Bürgerinitiative drängt weiter auf eine Einhausung, also eine überdachte und tiefergelegte Bahnstrecke – obwohl die Bahn dies wegen angeblicher Mehrkosten in Höhe von 450 Millionen Euro ablehnt. Die Initiative geht von deutlich geringeren Kosten aus und vermutet, dass die Bahn ihre Variante mit Schutzwänden durchsetzen möchte, indem sie die Alternative teuer rechnet. Auch CDU-Ratsherr Andreas Auler wirft der Bahn vor, keine ernsthafte Prüfung vorgenommen zu haben. Auler hat gestern zu einer Info-Veranstaltung geladen – und fordert eine aussagekräftigere Planung. „So kann man die Entscheidung nicht treffen.“ (RP 08.07.2016)

RRX: Düsseldorf ist trauriges Schlusslicht. Offener Brief an Oberbürgermeister Thomas Geisel

Heute haben wir uns mit diesem offenen Brief an unseren Oberbürgermeister gewandt.

Zum Hintergrund: Seit mehr als 2 Jahren verwehrt uns unsere eigene Stadt das verbriefte Recht auf umfängliche RRX-Akteneinsicht. Sie ist damit trauriges Schlusslicht aller von uns angefragten Behörden und öffentlichen Stellen.

Wir meinen: Die offenkundige Verzögerungstaktik und Intransparenz fördert Politikverdrossenheit und Misstrauen der Bürgerschaft, sowohl gegenüber der Stadt, als auch gegenüber dem wichtigen Großprojekt RRX.

Auch ist es uns durch dieses Informationsdefizit unmöglich, die Qualität der Umsetzung des einstimmigen RRX-Stadtratsbeschlusses vom März 2017 ansatzweise zu begleiten oder nachzuvollziehen. 

 

RP: Die RRX-Trasse soll im Boden verschwinden

Glyphosat als krebserregend eingestuft. Größter Einzelverbraucher in Deutschland ist die Deutsche Bahn.

Jüngst haben kalifornischen Behörden Glyphosat als krebserregend eingestuft.
Was hat das mit uns zu tun, wird sich der ein oder andere fragen?

Antwort: Größter Einzelverbraucher von Glyphosat ist die Bahn.
„Die Bahn verbraucht dafür 75 Tonnen Glyphosat im Jahr, das entspricht 0,4 Prozent der gesamten Menge in Deutschland und macht den
Konzern zum größten Einzelverbraucher. Sie braucht den Wirkstoff in erster Linie um das „Schotterbett“ vor „Verkrautung“ zu schützen. (Quelle: Handelsblatt)

Das Schotterbett in Angermund liegt nur wenige Meter vom Schulweg der Kinder, nur wenige Meter von Wohnbebauung und Gärten entfernt
Angermund ist zudem Grundwasserschutzzone 1.
Der ein oder andere, der in Angermund lebt, mag da ins Grübeln kommen.

Jubiläums-Sommerfest: 20 Jahre Initiative Angermund e.V.

20 Jahre Initiative Angermund e.V.

Impressionen unseres Sommerfestes anläßlich des 20-jährigen Vereinsjubiläums der Initiative Angermund e.V. im historischen Bürgerhaus.

20 Jahre bürgerschaftliches Engagement für das verträgliche Nebeneinander von Wohnen und dicht bepackter Schieneninfrastruktur. 20 Jahre bürgerschaftliches Engagement für die Wahrung des Grundegesetzes u.a. auf körperliche Unversehrtheit.

Danke an alle, die heute dabei waren. Danke an die vielen Helfer, die großzügigen Spenden und die vielen leckeren Kuchen.

 

 

Der Lokalkurier hat sich in Angermund umgehört: Umfrage zum RRX

Frage vom Lokalkurier: „Was halten Sie von der Erweiterung der Bahntrasse für den RRX und dem damit verbundenen Bau von vier Meter hohen Schallschutzwand?“

Antwort: „Die Schallschutzwand ist keine Lösung. Damit wird das Problem nur verlagert…“

Diese Antwort stammt nicht von uns, sondern von einem Angermunder, der vom Lokalkurier befragt wurde (siehe Artikel)

 

 

 

Aus der Presse: „Bahn wischt Pläne zur RRX-Einhausung vom Tisch“

 

Der Deutsche Bahn Konzern hat am vergangenen Mittwoch, das aus seiner Sicht präferierte Angermund für die nächste 100 Jahre der Presse vorgestellt. Entschieden wird übrigens vom Bund – er ist Auftraggeber beim RRX.

Report-D berichtet über wie folgt:

Westdeutsche Zeitung: „RRX: Keine Einigung in Sicht.

Kommentar: Respektvolle Nachbarschaft sieht anders aus

Unser Kommentar:
Gleich zwei Artikel sind heute zum Thema Lärm rund um Düsseldorfer Bahntrassen in der RP prominent zu finden. Einen über die Pressekonferenz der DB zu Angermund und der zum Abstellbahnhof in Wersten.
Es zeigt sich, dass sehr viele Bürger in Düsseldorf ein Riesen-Problem mit lauten Bahntrassen haben und sie das enorm umtreibt.

Und was sagt der Verursacher, die Deutsche Bahn dazu? Scheinbar überall das gleiche – ob Angermund oder Wersten …:
Guter Lärmschutz: Geht nicht!
Und außerdem: Da war schon immer so!
Ihr Betroffenen wollt Abhilfe: Zu teuer!
Oder noch besser: Es ist doch leise – das ergeben unsere Berechnungen.
Und sollten dann doch zukunftsfähige Lösungen von Bürgern gemacht, werden, werden diese mit fadenscheiningen und einseitigen Argumenten samt Hochglanzfolien vom Tisch gewischt.
Zu guter letzt wird der „Schwarze Peter“ weggeschoben zum „Bund“, „Gesetzgeber“, „Betreiber“ oder sonst wo hin.

Geht man so mit Bürger um? Ist dies respektvolle Nachbarschaft?

Wir meinen NEIN: Es wird Zeit, dass der Deutsche Bahn Konzern wirklich umdenkt und gemeinsam mit den Bürgern und der Politik nach Lösungen in unseren dicht besiedelten Ballungsräumen sucht. Denn, dass es auch anders geht, zeigen unsere Nachbarländer die Niederlande und die Schweiz.
Denn eins wollen wir doch alle: Eine leistungsfähige Schiene, die sich nachhaltig und verträglich in unsere Ballungsräume integriert.