RRX: Es ist Bürgerbeteiligung und keiner geht hin?

Trotz massiver Kritik hält die Deutsche Bahn an ihrem RRX Erörterungstermin für die Bürgerbeteiligung für den Planfeststellungsabschnitt 3.0 (Düsseldorf Wehrhahn – Düsseldorf Unterrath fest.
Die Rheinische Post berichtet wie folgt:
Die Kritk am RRX- Verfahren ebbt nicht ab. Rheinische Post 11.12. 2017

Der Termin für diesen wichtigen Erörterungstermin ist sehr unglücklich gewählt. Kurz vor den Feiertagen und zudem vormittags an einem Arbeitstag wird es nur wenigen RRX-Einwendern möglich sein, an der Erörterung teilzunehmen.

Dabei muss  eine rege Beteiligung am Erörterungsverfahren doch im Sinne der Bezirksregierung , als auch der Deutschen Bahn sein .  Wir zitieren die Bezirksregierung Köln, die unmissverständlich klar macht:

 

 „Der Erörterungstermin ist in der Regel ein zentraler Bestandteil des Anhörungsverfahrens (…)

„Der Erörterungstermin dient dazu, die rechtzeitig erhobenen Einwendungen und Stellungnahmen mit den Beteiligten zu diskutieren. Zudem erläutert der Antragsteller seine Planungen und beantwortet offene Fragen. Nach Möglichkeit soll ein Ausgleich zwischen den Belangen der Einwender und der Träger öffentliche Belange einerseits und den Interessen des Vorhabenträgers anderseits erzielt werden. Soweit wie möglich sollen die vorgebrachten Bedenken gegen den Plan durch Aufklärung, Planergänzung oder Planänderung ausgeräumt werden. Durch den Erörterungstermin werden zudem alle für die Entscheidung über den Antrag wichtigen Aspekte und Grundlagen ermittelt.“

 

Alle Jahre wieder: Mehr Lärm für Angermund

Am 10 Dezember ist alljährlicher Fahrplanwechsel auf der Schiene.

In  Angermund nimmt der Zugverkehr und damit auch der Bahnlärm und die Emissionen wie jedes Jahr weiter zu. Besonders nach 22 Uhr.
Na dann gute Nacht liebe Angermunder.
(Schlaf wird doch völlig überbewertet … oder?)

Jeder Fahrplanwechsel bringt den Angermundern mehr Lärm und Emissionen – und das an der völlig ungeschützten Trasse.

 

RRX Erörterung in Düsseldorf

Erörterung  zum RRX: Ungeschickte Terminwahl durch die DB Netz AG oder darf man Termintricksereien vermuten?

Viele Düsseldorfer aus Angermund hatten im Rahmen des förmlichen RRX-Planfeststellungsverfahrens Einwendungen zum RRX-Projekt eingebracht. Letztes Jahr hatten sie ihre Sorgen und Nöte rund um die Planungen für die Stadtteile Wehrhahn bis Unterrath der Bezirksregierung Düsseldorf mitgeteilt.

Da diese Einwendungen nun besprochen und diskutiert werden müssen, hat die DB Netz AG, als Bauherr des RRX, zur sogenannten Erörterung geladen. Termin: Vier Tage vor Weihnachten an einem Arbeitstag um 10 Uhr morgens.

Wir kritisieren diese Terminwahl der DB Netz AG und fragen uns: Ist dies schlichtweg eine ungeschickte Terminwahl durch die DB Netz AG oder darf man Termintricksereien vermuten, um die lästigen Einwendungen zum Rhein-Ruhr-Epxress geschickt im Vorfeld zur Erörterung aufs Abstellgleis zu rangieren?

Besonders pikant: Die Kleine Kommission RRX  der Stadt Düsseldorf hatte die DB Netz AG bereits im September gebeten, einen bürgerfreundlicheren Termin fern von den Weihnachtsfeiertagen zu finden.

Die Presse berichtet wie folgt:

Welt am Sonntag:
Welt am Sonntag berichtet über die unsägliche Terminwahl zur RRX Erörterung (3.12.2017)
Rheinische Post:
Auch die Rheinische Post greift den Erörterungstermin für den RRX -Planfeststellungsabschnitt Wehrhahn-Unterrath auf. (RP: 5.12.2017)

Unerhört: RRX-Planfestellungsverfahren

RRX-Erörterung: Bürger außen vor?

Viele von uns staunten nicht schlecht, als sie letzte Woche Post von der DB Netz AG erhielten.
Wir hatten im Rahmen des förmlichen RRX Planfeststellungsverfahrens Einwendungen zum RRX Projekt eingebracht – und zwar für den Bereich Düsseldorf Wehrhahn bis Düsseldorf-Unterrath (Planfeststellungsabschnitt 3.0)
Da diese Einwendungen nun besprochen und diskutiert werden müssen, hat die DB Netz AG, als Bauherr des RRX, zur sogenannten Erörterung geladen.


Der gewählte Termin  für die Erörterung ist unerhört und verschlägt uns die Sprache: 10 Uhr morgens an einem Arbeitstag. Und es kommt noch besser: Vier Tage vor Weihnachten!

Diese Terminwahl war der Aufreger an unserem Stand beim Angermunder Nikolausmarkt. Warum nicht gleich an Weihnachten?, beschwerten sich viele, sehr verärgert über diese Vorgehensweise der DB Netz AG, an unserem Stand.

In einer Unterschriftenliste fordern sie nun einen neuen, wohlwollenden Erörterungstermin für die Düsseldorfer Bürger, den auch  Berufstätige wahrnehmen können.

Wir von der Initiative Angermund befürchten leider, dass das Datum womöglich nicht ohne Absicht gewählt wurde, um kritische Fragen und Diskussionen zum Mammutprojekt RRX mit einem K.O.-Termin bereits im Vorfeld zu ersticken.

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.
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DB: Glyphosat am Bahngleis

Wir zitieren die Epoch Times mit erschreckenden Nachrichten zum Thema Glyphosat am Banhgleis

Bahn nutzt Glyphosat zur „chemischen Vegetationskontrolle“ – noch steht „keine Alternative“ zur Verfügung

Die viergleiseig und ungeschützte Bahntrasse in Düsseldorf-Angermund verläuft u.a. quasi durch unsere Gärten und nur einen Steinwurf u.a. vom Grundschul- und Kita-Weg vieler Angermunder Kinder entfernt.

Angermunder ertragen seit Jahrzehnten Bahnlärm, Erschütterungen, Körperschall und auch die Folgen durch die Nutzung von Glyphosat an den Gleisen. Es reicht!

Zum Artikel: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/bahn-nutzt-glyphosat-zur-chemischen-vegetationskontrolle-noch-steht-keine-alternative-zur-verfuegung-a2282944.html

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Glyphosat wird zur „Gleispflege“ an Bahntrassen eingesetzt – auch in Angermund.

 

Glüksrad für Angermund

25. Nikolausmarkt in Angermund

Ein herzliches Dank an alle, die heute am Stand der Initiative Angermund waren. Das war ein grandioser Nikolausmarkt.

Unser Glückrad war wieder ein Magnet für alle Kids und die Gespräche mit den Angermundern waren freundschaftlich und herzlich. Über euer Lob, die vielen Komplimente und eure Unterstützung für bestmöglichen Schallschutz haben wir uns sehr gefreut. So kann die Adventszeit beginnen.
Wir danken Handwerk und Handel für die professionelle Organisiation dieses Jubiläums-Nikolausmarktes.

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Einfach schön – Der Weihnachtsbaum in Angermund
Wolfrang Eggerath, Bernd ten Eicken (Lokalkurier), Elke Wagner und Andreas Auler (Stadtrat) im Gespräch über den RRX in Düsseldorf.
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Das „Glük“ ist der Initiative Angermund hold.
Unser Glücksrad – ein Magnet für die Kids und für viele Angermunder.
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Thomas Weidmann und Wolfgang Eggerath in Weihnachtsstimmung

Premiere bei der EU-Kommission in Brüssel

Als Mitglied der „Noise Expert Group“ hat sich Frau Wagner von der Initiative Angermund  in Brüssel beim Thema Lärm und seinen Folgen, als unmittelbar Betroffene aktiv eingebracht.
Zu den Themen der Fachgespräche zählten:

  • Lärmwirkungsforschung
  • Auswirkungen von Lärm auf die Gesundheit,
  • Lärmgrenzwerte,
  • Maßnahmen zum Lärmschutz an der Quelle (insbesondere für Schienenverkehre)
  • Leitlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Thema Lärm
  • Lärmkartierungen und Lärmaktionspläne

 

Wir danken der Europäischen Kommission für den hochkarätigen Wissens- und Gedankenaustausch.

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Expert Noise Group der Europäischen Kommission

Vorstandssitzung der Initiative Angermund

Der 25. Angermunder Nikolausmarkt am Samstag wirft seine organisatorischen Schatten voraus: Heute Vorstandssitzung der Initiative Angermund mit allerhand To do’s bis Samstag.
Das ein oder andere Schallschutz- und RRX-Thema hatten wir selbstverständlich auch auf der Agenda.

Kommt vorbei: Samstag ab 13 Uhr auf der Graf Engelbert Str.

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Vorstandssitzung der Initiative Angermund.

Lokalkurier: Initiative-Angermund in Brüssel

Der Lokalkurier berichtet über die Berufung der Vereinsvorsitzenden, Elke Wagner,  der  Initiative-Angermund e.V. in die „Noise Expert Group “ in Brüssel wie folgt:

„Die engagierte Lärmgegnerin begrüßt es insbesondere, dass sie sich als Vertreterin der Zivilgesellschaft aus dem dicht besiedelten Nord-Rhein-Westfalen einbringen kann.

Gerade NRW ist der „zentrale Verschiebehahnhof“ für nationale und transeuropäische Verkehrsströme, kommentiert sie. Umso wichtiger sei es, dass sie sich als direkt Betroffene aus der Landeshauptstadt nun in Brüssel für das verträgliche Nebeneinander von Heimat und Verkehr einsetzen kann.“

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Lärmgegnerin aus Angermund in der Noise Expert Group in Brüssel. Der Lokalkurier berichtet (23.11.2017).

2. Dezember – Nikolausmarkt in Angermund

Initiative Angermund dreht wieder das Glücksrad

25. Angermunder Nikolausmarkt

  • Samstag, 2. Dezember 2017
  • Graf Engelbert Straße
  • von 13:00 – 21.00 Uhr

Letztes Jahr ein riesen Spaß für alle Kinder, sind wir von der Initiative Angermund e.V. auch in diesem Jahr wieder mit dem Glückrad auf dem Angermunder Nikolausmarkt.
Kommt vorbei und schaut, ob auch euch das Glück hold ist.

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Ein riesen Spaß für alle Kinder: Die Initiative Angermund dreht wieder das Glücksrad.

Jede Menge Infos rund um den Gleisausbau, den #RRX und den seit Jahrzehnten überfälligen Schallschutz für unsere Rosenstadt haben wir selbstverständlich auch im Gepäck. Wir freuen uns auf euch und den 25. Nikolausmarkt in Angermund.

 

Laut, lauter, RRX ?

Eisenbahn – immer lauter

„Die Eisenbahn ist in den vergangenen Jahrzehnten wirklich sehr viel lauter geworden, in vielen Bereichen in den letzten 50 Jahren bis 20 dB(A). Die akzeptablen Mittelungspegel von 55 dB(A) werden heute deutlich überschritten, bisweilen 25 dB(A) und mehr.“ (Prof. Hecht, TU Berlin)

Gilt dies auch für den neuen „Vorzeigezug“ RRX?

Bei dieser Vorbeifahrt drängt sich dieser Eindruck bei uns auf. Da Angermund bis heute über keinen Schallschutz verfügt, werden die Doppelstock-Züge die Angermunder mächtig auf Trab halten. Armes Angermund.

Net quake, make!

Unterstützt unsere Arbeit mit eurer Spende

Unser Spendenkonto
Initiative Angermund e.V.
Stadtsparkasse Düsseldorf
IBAN: DE25300501101007199555
BIC: DUSSDEDDXXX

Wir sind ein gemeinnütziger Verein und stellen gerne steuerabzugsfähige Spendenquittungen aus

 Wir von der Initiative Angermund e.V. setzen uns seit 20 Jahren ehrenamtlich für ein lebens- und liebenswürdiges Angermund  ein. Vor allem wollen wir endlich eine leise und verträgliche Schiene.
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Wir Angermund rufen auf: Helft mit, die richtigen Weichen für Angermund und die Verkehrswende. zu stellen Helft mit euren Spenden.

Leider müssen wir Angermunder seit Jahrzehnten  pausenlosen Schienenverkehr erdulden, der tags und nachts durch unseren Stadtteil rauscht.

Wir Menschen in Angermund zahlen einen sehr hohen Preis dafür, dass sich unsere Trasse zu einer der wichtigsten Bahnverbindungen Deutschlands und Europas mit enormen Emissionsen (Lärm, Erschütterungen, Körperschall, Feinstäube, Glyphosat Einsatz …)  entwickelt hat:

  • Sehr viele Angermunder leiden unter schlechtem Schlaf durch die Dauerbeschallung.
  • Angermunder haben ein höheres Risiko an Herz-/Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Depressionen etc. zu erkranken.
  • Unsere Kinder laufen Gefahr sich u.a. schlechter konzentrieren zu können und schlechtere Lernleistungen in der Schule zu zeigen.
  • Sinkende Lebensqualität für uns alle durch die dicht getakteten Schienendurchgangsverkehre.
  • Beschädigungen/Risse an unseren Wohnungen und Häusern durch die Erschütterungen.
  • Massive Zerschneidung unseres Ortes durch die viergleise Trasse.
  • Verlärmung der angrenzenden Naturschutzgebiete.

Nun sollen die Gleise um weitere 50% ausgebaut werden, damit mehr Menschen auf Züge umsteigen und mehr Güter auf den Schienen transportiert werden können.
Das finden wir klasse, damit es weniger Staus auf unseren Straßen gibt, unsere Luft sauberer wird und die Verkehrswende in Deutschland gelingt.

Doch als Bahnplaner uns ihre Vorstellungen zum Gleisausbau präsentiert haben, sind wir „vom Stuhl gefallen“: Trotz der geplanten 6 Gleise und einer gigantischen Zunahme der Züge, die quasi durch unsere Gärten rasen und rattern, gab es in Sachen Gesundheitsschutz, Nachhaltigkeit und städtebaulicher Verträglichkeit nur „Karo Einfach“ .

Eins war klar: So wird das nichts mit dem Gleisausbau in Angermund und der  Verkehrswende. Denn der Widerstand in Angermund ist zu Recht groß und eine Verzögerung des dringend benötigten Gleisausbaus durch Einwendungen und Klagen vorprogrammiert.

Aber frei nach dem rheinischen Motto „NET QUAKE, MAKE!“ haben wir in der Initiative Angermund ein Team aus Ingenieuren, Stadtplanern und „tatkräftigen Optimisten“ zusammengetrommelt, dass in letzten zwei Jahren eine moderne Alternative in Form einer Einhausung der Bahntrassen erarbeitet hat. Dabei werden alle Gleise tiefer gelegt und mit einem Deckel versehen.

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Die Schallschutzlösung der Initiative Angermund. Visualisierung der Einhausung mit Blickrichtung Nord.

(Visualisierung der Einhausung mit dem Hotel Litzbrück und Bahnhof, Blickrichtung Nord)

Der Riesen-Vorteil:

Unsere Lösung bringt in Einklang, was in Einklang gehört. Nämlich: Die dringend nötige Verkehrsverlagerung auf die Schiene mit dem menschlichen Grundbedürfnis nach Gesundheit und einem lebenswerten Stadtteil.

Wofür eure Spenden jetzt benötigt werden:

Planungskosten: Mit eurer Spenden beauftragen wir Fachexperten speziell im Bereich Ingenieurbau und Akustik zur Weiterplanung der Einhausung.

Unabhängige Gutachter bezahlen: Mit euren Spenden beauftragen wir auch unabhängige Gutachter, die unsere Variante mit der, der DB Netz AG vergleicht sowie die  Vor- und Nachteile  beider Lösungen den politisichen und formalen Entscheidern neutral aufbereitet und aufzeigt.

Wir freuen uns über jede Spende und danken euch herzlichst.

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Als gemeinsnnütziger Verein stellen wir gerne Steuer-abzugsfähige Spendenquittungen aus.

 

Düsseldorfer Expertise aus Angermund für Europa

Die Generaldirektion  Umwelt der Europäischen Kommission (DG-ENV) hat Elke Wagner, Vorsitzende der Initiative Angermund,  für die Lärm-Expertengruppe („Noise Expert Group“) nominiert. Die erste Sitzung findet noch in diesem Monat in Brüssel statt.

Die NRZ berichtet wie folgt und zitiert Frau Wagner:

„Die gesundheitlichen und volkswirtschaftlichen Schäden durch Verkehrslärm sind enorm. Ich freue mich darauf in der Expert Group mitzuarbeiten, um die Bemühungen der EU zu unterstützen, Folgen von Verkehrslärm noch mehr ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und diese  zu minimieren. 

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Elke Wagner, Vorsitzende der Initiative Angermund ist zur Noise Epxert Group berufen worden.

(NRZ, 04.11.2017)

Forderungskatalog der Initiative Angermund: Lokalkurier berichtet

Der Lokalkurer berichtet über unseren verkehrs- und gesundheitspolitischen Forderungskatalog, den wir auf dem Düsseldorfer Verkehrsforum vorgestellt haben:

  • Machbarkeit der Einhausung zur Vorentwurfsplanung weiterentwickeln – so  können die  Schallschutzvarianten der Deutschen Bahn und unserer Initiative von den Entscheidern fair verglichen und objektiv abgewogen werden.
  • Gesamtlärmbetrachtung einführen: Lärm ist verkehrsübergreifend zu betrachten.  Die bisherige Praxis,  Lärmemissionen isoliert zu betrachten ist realitätsfremd.
  • Spitzenpegelkriterium: Schluss mit den gemittelten Emissionswerte bei der Schallberechnung. Es sind die enormen Pegelspitzen bei Zugvorbeifahrten, die uns durchschütteln und nicht schlafen lassen. Der Mittelungspegel ist realitätsfremd, der Spitzenpegel muss in der Schallberechnung berücksichtigt werden.
  • Überarbeitung der sog Schall 03: Das Berechnungsverfahren für den Schienenverkehr emittierenden Schall muss dringend überarbeitet werden. Dieses gilt selbst in Expertenkreisen als zweifelhaft, intransparent und nicht dem neusten Stand der Technik entsprechend. Bahnlärm würde mit der Schall 03 systematisch klein gerechnet und somit Lärmschutzmaßnahmen unterdimensioniert –
    so die Kritik von Akustikern, politischen Entscheidern und Bürgerinitiativen.

 

 

 

Schienenlärm: Fachgespräch in Berlin zum Spitzenpegelkriterium

Klare Ansage für den sog. Maximalpegel am 12. Oktober 2017 in Berlin.

Wir zitieren: "Insbesondere für Anwohner im Nahbereich von Bahnstrecken ist die Berücksichtigung sowohl der Höhe der Maximalpegel, als auch der Häufigkeit der Bahnlärmereignisse für eine angemessene Beurteilung des nächtlichen Schienenverkehrslärms erforderlich.

Zum Hintergrund:
Bisher wird bei Schallberechnungen an Schienenstrecken ausschließlich mit Durchschnittswerte gearbeitet. Wir von der Initiative Angermund kritisieren dieses realitätsfremde Verfahren seit Jahren.
Experten unterschiedlicher Fachdisziplinen präsentierten in der Hessischen Landesvertretung in Berlin Ergebnisse ihres Gutachtes, das u.a. den enormen Einfluß des Maximalpegels auf den Nachtschlaf und damit auf die Gesundheit wissenschaftlich untersucht hat. Dipl. Ing. Richard Kleinofen von unserer Initiative hat an diesem Fachgespräch teilgenommen und die rasche Umsetzung dieser Erkenntnisse und damit die Berücksichtigung des Maximalpegels bei Berechnungen des Schienenlärms gefordert.

 

11. Oktober 2017: Düsseldorfer Verkehrsforum

Viele Düsseldorfer haben heute die Gelegenheit genutzt, über Mobilität und Verkehrsentwicklung in unserer Stadt zu diskutieren und der Verwaltung wichtige Impluse für den Mobilitätsentwicklungsplan zu geben. In der Arbeitsgruppe „Verkehrsentwicklung – Aufgaben und Ziele für den Verkehrsentwicklungsplan im Sinne eines Mobilitätskonzeptes 2030+“ kristallierte sich für die Bürger rasch ein wesentliches Kernthema heraus: Einschränkungen der Lebensqualität durch Verkehrslärm in Düsseldorf.

Wir von der Initiative Angermund haben u.a. eine Gesamtlärmbetrachtung gefordert. Statt Lärm – wie bisher üblich- getrennt zu betrachten, müssen verkehrsübergreifend Lärm von Schiene, Straße, Flughhafen und Schiff als Beurteilungsgrundlage definiert werden. Denn die Lärmwirklichkeit vieler Düsseldorfer ist das Konglomerat verschiedenster Lärmquellen. Alles andere ist realitätsfremd.
Reges Interesse herrschte an unserem Infostand. Dort haben wir unsere Einhausungslösung für Angermund vorgestellt.
Wir danken Frau Zuschke (Beigeordnete für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen) sowie dem Amt für Verkehrsmanagement für diese bürgernahe und kurweilige Veranstaltung .