Neues Wohngebiet nah der ungeschützten Gleise: Gesundheitsschutz geht vor.


Neues Wohngebiet Wacholderstraße:“Gesundheitsschutz für die Kinder, die dort leben sollen, geht auf alle Fälle vor“

Die Rheinische Post berichtet heute über den umstrittenen Bebauungsplan „Wacholderstraße“ in Angermund, der in unmittelbarer Nähe zu den Bahngleisen liegen wird.
Beraten wurden dieser in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung 5 (BV 5). Mehrheitlich wurde eine BeschlussEMPFEHLUNG an den „Ausschuss für Planung und Stadtenwicklung“ bzw. Stadtrat für die Bebauung auf der Wacholderstraße gegeben (die FDP Fraktion in der BV 5 hat hier übrigens mit NEIN gestimmt).
Wir haben in unserer ausführlichen Stellungnahme zu diesem Bebauungsplan auf die enorme Emissionsbelastung an der Wacholderstraße hingewiesen und u.a. die realitätsfremden Berechnungsmethoden für Bahnlärm kritisiert. Die Initiative Angermund fordert die politischen Entscheider auf, den Bebauungsplan solange auszusetzen, bis nachhaltiger Lärmschutz für die Menschen in Angermund geschaffen wurde und Kinder in den Einfamilienhäusern auf der Wacholderstraße bedenkenlos groß werden können.

Denn: Nicht alles was auf dem Papier rechtens ist, ist auch richtig.

Lärmschutz neu denken: Gespräche im Landtag mit Rainer Mattheisen (FDP)

Heute im Landtag NRW: Ausführliches Gespräch zum RRX und der Einhausungsvariante der Initiative Angermund mit Rainer Matheisen (Bildmitte) – unserem Düsseldorfer Landtagsabgeordneten der FDP.   Wir danken Herrn Mattheisen für das unkomplizierte und ausführliche Gespräch.

Wie schön! Die Politik darf beim Mammutprojekt RRX (Gesamtbudget 3,45 Mrd. EU) mitreden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Gespräch mit der SPD

Herr PhilippTacer (Bundestagskandidat der SPD für den Düsseldorfer Norden) hat sich am 1. September 2017  vor Ort in Angermund ein Bild von der dichten Zugtaktung, der Trassenbreite und den Bahnlärmemissionen gemacht. Wir danken ihm für das Gespräch rund um RRX und Lärmschutz.

 

 

 

 

 

„Lärm gehört nicht verwaltet, sondern endlich abgestellt“

Die RP berichtet  über unser Fazit zur erneuten und mittlerweile dritten Lärmbefragung des Eisenbahnbundesamtes zum Schienenlärm.
Wir meinen: Man muss keine aufwendigen Umfragen und Analysen durchführen, um zu erkennen, dass die krankmachende Emissionsbelastung u.a. durch Bahnläm und Erschütterungen an den vier dicht befahrenen Gleisen in Düsseldorf-Angermund exorbitant sind.

Die Trasse ist einer der dichtest befahrenen in Deutschland und seit Jahrzehnten völlig ungeschützt. Statt aufwendige Lärmumfragen durchzuführen und  diese Belastung zu verwalten, sollte besser unmittelbar  in Lärmschutz investiert werden.

Im Gespräch mit der CDU: Stadtbezirksempfang in Kaiserswerth

26. August 2017: Stadtbezirksempfang der CDU im Düsseldorfer Norden:.

Aktive der Initiative Angermund sind der Einladung gerne gefolgt und haben mit politischen Vertretern auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene auch über Lärmschutz für Angermund und den #RRX gesprochen. Wir bedanken uns bei der CDU für die Einladung und den kurzweiligen Vormittag.

Im Gespräch (vlnr): Dr. Marianne Hagen (FDP, Bezirksvertreterin BV 05), Thomas Jarzombek (CDU, MdB, Kreisvorsitzender der CDU und Bundestagskandidat für den Düsseldorfer Norden) Elke Wagner (Vorsitzende der Initiative Angermund), Andreas Auler (CDU, Stadtrat) sowie Friedrich G. Conzen (CDU, Bürgermeister der Stadt Düsseldorf)

Außer Spesen nichts gewesen? NRZ berichtet über unser kritisches Fazit zur Bahnlärmumfrage

Die NRZ berichtet über die Initiative Angermund e.V. und die Sinnhaftigkeit der Bahnlärmumfrage des Eisenbahnbundesamtes, die am 25. August 2017 endet:

„Am heutigen Freitag endet die Öffentlichkeitsbeteiligung des Eisenbahnbundesamtes zur Lärmaktionsplanung. Deutschlandweit konnten Betroffene die Lärmbelastung durch Schienenverkehr unter anderem in einem Online-Fragebogen dokumentieren.

Für die Initiative Angermund, die seit mehr als 20 Jahren für die Reduktion des krankmachenden Lärms an der dicht befahrenen und ungeschützten Trasse in Angermund kämpft, Zeit für ein ernüchterndes Fazit: Rund 150 Angermunder haben bis sich an der Bahnlärmumfrage, die mitten in den Sommerferien stattfand, beteiligt. „Durch die ungeschickte Terminierung in der Haupturlaubszeit ist diese Öffentlichkeitsbeteiligung bei vielen Betroffenen untergegangen“ ist sich Elke Wagner, die Vorsitzende der Initiative Angermund, sicher. Auch bemängelt sie das komplizierte Beteiligungsverfahren samt Online-Registrierung und Abgabe privater Daten, als „große Hürde“.

Wolfang Eggerath, der in Angermund geboren ist und seit nunmehr 68 Jahren die Emissionen und Belastungen von der ungeschützten Bahntrasse ertragen muss, bringt die Kritik vieler Angermunder an dieser mittlerweile dritten Befragung des Eisbahnbundesamtes zum Bahnlärm auf den Punkt: „Wir sind es leid, wieder einmal Fragebögen auszufüllen. Lärm gehört nicht verwaltet, sondern endlich abgestellt.“ Desillusioniert ergänzt er: „Seit Jahrzehnten warten wir in Angermund jetzt schon auf Lärmschutz, passiert ist nichts, außer dass immer mehr Züge samt ohrenbetäubendem Krach über unsere Trasse gejagt werden.

Die Sinnhaftigkeit dieser aufwendigen Befragung stellt sich nach Meinung der Initiative zu Recht, finden interessierte Bürger auf der Webseite des Eisenbahnbundesamtes im „Kleingedruckten“ unter anderem folgenden Hinweis: „Aus den Ergebnissen der Lärmkartierung und der Lärmaktionsplanung leiten sich keine unmittelbaren Rechtsfolgen ab.“ Und weiter heißt es dort auf die zentrale Frage „Was bewirkt meine Beteiligung an der Lärmaktionsplanung?“ äußerst schwammig und für Betroffene völlig unbefriedigend: „Die Öffentlichkeitsbeteiligung gibt dem Eisenbahn-Bundesamt die Möglichkeit, die Situation von durch Schienenverkehrslärm belasteten Personen zu analysieren. Auf der Grundlage dieser Auswertung und der Belastungsanalyse können langfristig Maßnahmen angeregt werden, um die Lärmbelastung zu senken.

„Wir Betroffene bleiben ratlos zurück“, sagt Elke Wagner. Sie fragt sich wie viele Angermunder: Außer Spesen, nichts gewesen?“

Im Gespräch mit der FDP

Vor Ort in Angermund: Frau Dr. Strack-Zimmermann (Stadträtin und Bundestagskandidatin der FDP für den Düsseldorfer Norden sowie stellv. FDP-Bundesvorsitzende) und Herr Schulz (Kleine Kommission RRX) waren heute vor Ort in Angermund, um mit Aktiven der Initiative Angermund über den RRX und den Lärmschutz zu sprechen.
Wir danken beiden für das konstruktive und unkomplizierte Gespräch.

„Genug der Sonntagsreden“: Nordbote berichtet über Klage gegen die Stadt Düssedorf

Rheinische Post berichtet über unsere Klage gegen die Stadt Düsseldorf