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Doks/Links

In diesem Bereich finden Sie Lesenswertes, Dokumente sowie Links zu wissenschaftlichen Studien und Gutachten zu den Themen:

  • Folgen schienenbedingter Emissionen und Bahnlärm auf Mensch, Tier und Umwelt
  • Nachhaltiger Gesundheitsschutz
  • Maßnahmen auf dem Weg zur leisen Schiene der Zukunft
  • Verkehrspolitik
  • Verkehrswende

Schluß mit der realitätsfremden Berechnung von Bahnlärm – Spitzenpegelkriterium einführen

Bahnlärm wird nicht gemessen, sondern berechnet. Dabei wird bei Schallberechnungen an Schienenstrecken mit Durchschnittswerte gearbeitet.

Wir von der Initiative Angermund kritisieren dieses realitätsfremde Verfahren seit Jahren.

Experten unterschiedlicher Fachdisziplinen präsentierten im Oktober 2017  in der Hessischen Landesvertretung in Berlin Ergebnisse ihres Gutachtes, das u.a. den enormen Einfluß des Maximalpegels auf den Nachtschlaf und damit auf die Gesundheit wissenschaftlich untersucht hat.

Spitzenpegelkriterium bei der Berechnung von Schienenlärm einführen
Schluss mit den realitätsfremdem Berechnungen von Schienenlärm. Nicht die schöngerechneten Durchschnittswerte, sondern die tatsächlich auftretenden enormen Spitzenpegel bei Zugvorbeifahrten machen uns krank.

Dipl. Ing. Richard Kleinofen von unserer Initiative hat an diesem Fachgespräch teilgenommen und die rasche Umsetzung dieser Erkenntnisse und damit die Berücksichtigung des Maximalpegels bei Berechnungen des Schienenlärms gefordert.

Bahnlärm-Spitzenpegelkriterium-Angermund-Kleinofen-Schallberechnung
Realitätsfremde Berechnnung von Bahnlärm: Richard Kleinofen von der Initiative Angermund im Gespräch mit Cornelia Weiner vom Bundesland Hessen, dass das Gutachten zum Spitzenpegelkriterium beauftragt hat.

Wir zitieren aus dem Gutachten:

"Insbesondere für Anwohner im Nahbereich von Bahnstrecken ist die Berücksichtigung sowohl der Höhe der Maximalpegel, als auch der Häufigkeit der Bahnlärmereignisse für eine angemessene Beurteilung des nächtlichen Schienenverkehrslärms erforderlich."

Das Gutachten gibt es hier: https://umwelt.hessen.de/sites/default/files/media/hmuelv/schlussbericht.pdf

 

Professor Hecht von der Technischen Universität Berlin bringt es auf den Punk. Zum Thema Bahnlärm führt er treffend aus:

„Die Eisenbahn ist in den vergangenen Jahrzehnten sehr viel lauter geworden, in vielen Bereichen in den letzten 50 Jahren bis 20 dB(A). Die akzeptablen Mittelungspegel von 55 dB(A) werden heute deutlich überschritten, bisweilen 25 dB(A) und mehr.“

Zum sehr lesenswerten Artikel geht es hier

 

 

Was ist ein Planfeststellungsverfahren?

Der Ausbau der Schieneninfrastruktur im Rahmen des RRX ist ein raumbedeutendes Vorhaben muss  über ein förmliches Verwaltungsverfahren  planstgestellt werden.

Doch was ist ein Planfeststellung? Wwelche Schritte werden in einem Planfeststellungsverfahren durchflaufen? Folgendes Video erklärt dieses Prozedere:

Angermund ist im Planfeststellungsabschnitt  (PFA) 3.1. Die verantwortliche Anhörungsbehörde ist die Bezirksregierung Düsseldorf.

Weitere Planfeststellungsabschnitte im Düsseldorfer Stadtgebiet sind:

  • Planfeststellungsabschnitt 2.0: Hellerhof bis Reisholz
  • Planfeststellungsabschnitt 2.1: Reisholz bis Wehrhahn
  • Planfeststellungsabschnitt 3.0: Unterrath bis Wehrhahn (Der förmliche Erörterungstermin soll in Kürze stattfinden)
  • Planfeststellungsabschnitt 3.0a: Unterrath bis Kalkum
  • Planfeststellungsabschnitt 3.1: Kalkum bis Angermund

Unsere Nachbarn in Duisburg-Rahm finden sich  wiederum in einem anderen Planfeststellungsabschnitt  wieder und werden somit   getrennt von Angermund bearbeitet.

Es fällt auf, dass viele  kleingliedrige Planfeststellungsabschnitte gebildet wurden. Kritiker führen dazu aus, dass durch diese Aufteilung u.a. ein Austausch der Betroffenen schwieriger wird.

Viele Planfeststellungsabschnitte auf Düsseldorfer Stadtgebiet. Bildquelle: Landesverkehrsministerium NRW

 

Ergebnisse des Rundes Tischs „Lärmschutz in Angermund“

20. Feb 2017: Die Ergebnisse des sog. Runden Tischs zwischen der Initiative Angermund, DB Netz AG und der Stadt Düsseldorf werden der Öffentlichkeit vorgestellt. Konsens der fast einjährigen Gespräche: Die Einhausungsvariante der Intiaitive Angermund ist machbar.

DB Netz AG räumt ein: Die Einhausung ist machbar
Präsentation der Ergebnisse des Runden Tischs: OB Geisel, Moderator und MdL a.D. Stephan Engstfeld, Elke Wagner (Initiative Angermund)
Das Abschlussprotokoll sowie Anlagen findet Ihr es in den beiliegenden Links:

Protokoll

PraesentationSPang

DrAntweiler_Matrix

DrAntweiler_Planfeststellungsrichtlinien

 

Pressemitteilung der Initiative Angermund zum Abschluss des Runden Tischs:

 

 

Forschungsdatenbank: Schienenlärm

Das Bundesverkehrsministerium hat die TU Braunschweig (Aninstitut IVE) und TU Berlin beauftragt, eine frei zugängliche Forschungsdatenbank Schienenlärm/Bahnlärm zu erstellen und zu pflegen.

Diese ist hier einsehbar:

www.bmvi.de/forschungsueberblick-laermschutz

 

 

Gesamtlärmbetrachtung: Versprochen gebrochen

Bereits in der abgelaufenen Legislatur hatte die Große Koalition (siehe Koalitionsvertrag) eine Gesamtlärmbetrachtung versprochen. Unser Resümeé: Versprochen gebrochen!

Im Koalitionsvertrag hieß es vollmundig:

„Die Akzeptanz für Mobilität und die weitere Modernisierung der Infrastruktur hängt entscheidend davon ab, dass die Lärmbelastung reduziert wird. Wir werden deshalb den Schutz vor Verkehrslärm deutlich verbessern und Regelungen für verkehrsträgerübergreifenden Lärmschutz an Bundesfernstraßen und Bundesschienenwegen treffen. Der Gesamtlärm von Straße und Schiene muss als Grundlage für Lärmschutzmaßnahmen herangezogen werden. Das freiwillige Lärmsanierungsprogramm für Bestandsstrecken wird ausgebaut und rechtlich abgesichert. Der Stand der Technik zur Geräuschminderung muss konsequenter in die Praxis eingeführt werden. Den Schienenlärm wollen wir bis 2020 deutschlandweit halbieren.“

GroKo: Die Gesamtlärmbetrachtung wurde zwar versprochen, doch nicht umgesetzt.

EU-Studie 2014 zur Bedeutung des Verkehrslärms für die Gesundheit der EU-Bürger: Noise-in-Europe

 

 

 

Bundesverkehrswegeplan: Finale Fassung

Die finale Fassung des Bundesverkehrswegeplans (BVWP): Die Ausbaugesetze sind im Dezember 2016 vom Bundestag verabschiedet worden.

BVWP Bundesverkehrswegeplan Bundesverkehrsministerium
Finale Fassung des Bundesverkehrswegeplans (BVWP)

BVWP: Bericht zur Öffentlichkeitsbeteiligung

Das Bundesverkehrsministerium hat ca 39.000 Stellungnahmen zum Entwurf des Bundesverkehrswegeplan aus der Bürgerschaft erhalten und ausgewertet.

RA Dr. Antweiler hat im Namen der Initiative Angermund eine umfangreiche Stellungnahme abgegeben. Der entsprechende und sehr allgemein gehaltene Bericht kann hier abgerufen werden.

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Stellungnahme des Umweltbundesamtes zum Entwurf des Bundesverkehrswegeplans

Stellungnahme  des Umweltbundesamtes zum Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030

Dort heisst es u.a.:

"Ingesamt bestehen Zweifel daran, dass das Verfahren den Anforderungen an eine gute SUP - wie sie das UVPG vorsieht - umfassend genügt."
"Daher muss festgestellt werden, dass der Entwurf des BVWP 2030 bei der Umweltprüfung faktisch "durchgefallen" ist."
"Dies bedeutet, dass die außerörtliche Geräuschbelastung verglichen mit der UBA-Methodik durchweg unterbewertet wurde."
"Der Planentwurf enthält eine realtiv hohe Anzahl an nicht bewerteten Verkehrsprojekten. Die Darstellung der Umweltwirkung ist dadurch unvollständig, was die Nachvollziehbarkeit und Validität der Aussagen des Umweltberichts beeinträchtigt."

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Umweltbericht zum Bundesverkehrswegeplan

 

Umgebungslärm:

Ein massives Problem in Angermund. Denn zum Schienenverkehrslärm kommt der Flugläm und Strassenverkehrslärm noch hinzu. Eine aktuelle Studie beleuchtet die Gefahren für die Gesundheit

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Studie des Umweltbundesamtes (UBA)

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NORAH-Studie, Anhang 6

Sehr interessante Ausführungen zur Berechnung von aktustischen Daten und deren Berechungsunsicherheiten gerade bei Schienenverkehrsgeräuschen.

http://www.laermstudie.de/fileadmin/files/Laermstudie/Akustik_Wiss_Ergebnisbericht.pdf

 

Schall03 – ein grobes Schätzverfahren zu Lasten der Betroffenen

Die Bundesvereinigung gegen Schienenlärm nimmt kritisch Stellung zur sogenanntenSchall 03. Die Schall 03 ist die Richtlinie zur Berechnung der Schallimmissionen von Schienenwegen.

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Die Schall 03 muss dringend überarbeitet werden.

 

Bahnlärm macht krank: Aktueller Stand der wissenschaftlichen Literatur

„Gesundheitliche Auswirkungen von Bahlärm“ – eine sehr lesenswerte Metstudie.

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Gesundheitliche Auswirkungen von Bahnlärm

Link zur Studie

 

Lärmkartierung des Eisenbahnbundesamtes:

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Auf der Website des Eisenbahn Bundesamtes kann die aktuelle Lämkartierung von Angermund abgerufen werden.

„Macht Bahnlärm krank?“ http://www.ald-laerm.de/downloads/veranstaltungen-des-ald/5_Greiser_Erkrankungen-durch-Schienenlaerm.pdf

Erklärung der NRW-Landesgruppe in der SPD-Bundestagsfraktion zum Lärmschutz in NRW und zu den Beschlüssen vom 28.01.2016 im Bundestag (Stichwort: Rheintalbahn)

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Schienenlärm: Parlamentsgruppe im Bundestag

Unsere Düsseldorfer Bundestagsabgeordneten Herr Thomas Jarzombek (CDU) und Herr Andreas Rimkus (SPD) sind in der Parlamentsgruppe Bahnlärm (ParlamentsgruppeBahnlarm). Diese Grupppe setzt sich für eine leisere Bahn ein. Hier ein Auszug aus den Kernforderungen:

„Wir sind nicht gegen die Bahn! Sie ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Aber wir fordern, dass die Bahn schneller leiser wird, insbesondere im Schienengüterverkehr.Nur eine leisere Bahn wird von den Menschen akzeptiert. Bahnlärm macht krank! Lärm, Erschütterungen und Feinstaub beeinträchtigen in hohem Maße die Lebensqualität an denhoch frequentierten Bahnstrecken; die Folgen für Gesundheit, Immobilienwerte, Tourismus undandere Wirtschaftszweige sind zum Teil dramatisch. Unser Grundgesetz garantiert körperliche Unversehrtheit (Art 2 Abs.2) und den Schutz desEigentums (Art 14 Abs.3). Deshalb gilt: Auch bei der Bahn –wie bei allen Umweltbelastungen –muss das Verursacherprinzip greifen. Für Schallschutzmaßnehmen müssen -wie im Koalitionsvertrag vereinbart – eine Gesamtlärmbetrachtung sowie aktuelle Maximalpegel –und nicht Durchschnittspegel maßgebend sein.

Wir fordern im Einzelnen:

  • Die WHO Grenzwerte zum Gesundheitsschutz von 40 dB(A) nachts, übergangsweise 55 dB(A), sind einzuhalten.
  • Bei der Bewertung von Nutzen/Kosten Analysen müssen diese Folgekosten eingepreist werden, genauso wie Lärmvermeidung durch alternative Technologien oder Strecken.
  • Schnellere Umrüstung der Güterwagen auf lärmarme Bremsen (z.B. LL- Sohle oder K- Sohle) innerhalb von drei Jahren.
  • Es ist zu prüfen, ob ein zeitlich bis 2020 begrenztes Förderprogramm für umrüstungsbedingte höhere Betriebskosten realisiert werden kann, das zu einer zügigeren Umrüstung motiviert.
  • Die zügige Implementierung aller verfügbaren Technologien zur Lärmminderung am rollenden Material und am Gleis. Hierzu gehört auch eine moderne, leise und schnelle Schleiftechnik.
  • Eine stärkere Spreizung der lärmabhängigen Trassenpreise nach dem Modell der Schweiz.
  • Die Abschaffung des Schienenbonus auch für Bestandsstrecken. Die betroffenen Anwohner müssen einen Rechtsanspruch auf Lärmschutz bekommen
  • Eine vorsorgende Planung, damit Fördermittel für passiven Lärmschutz zeitnah verwendet werden können.

 

Besonders überwachtes Gleis (BüG): Schienenschleifen und seine sehr umstrittene Wirkung und Effizienz

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Bürgerbeteiligung: Zwischen  Anspruch und Wirklichkeit

§ 25 Abs. 3 Verwaltungverfahrengesetz NRW –
Leitfaden der Bezirksregierung Düsseldorf für Vorhabensträger:

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Koalitionsvertrag der Düsseldorfer Ampel: Besonders lesenswert ab Seite 3: „Mehr Bürgerbeteiligung, mehr Bürgernähe“

Bürgerbeteiligung, Bürgernähe, Transparenz
Düsseldorf: Ampelkoalitionsvertrag verspricht mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz.

 

Lärmflucht/volkswirtschaftliche Schäden durch Bahnlärm und Erschütterungen

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Welche enormen negativen Auswirkungen Bahnlärm auch auf die Immobilienwirtschaft und auf  Eigentum hat, beschreibt diese Studie vom Architekten und Immobilienökonom Dipl. Ing. Stephan Martin.

Dort heisst es u.a.:

  • Menschlicher Siedlungsraum ist NICHT beliebig vermehrbar.
    Seit Jahrhunderten genutzter Siedlungsraum muss erhalten bleiben.
    Gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse müssen im Siedlungsraum gegeben sein.
    Die Technik muss diesen Zielen angepasst sein
  • In Deutschland sind 25 Millionen Menschen von gesundheitsschädlichem Schienenlärm oberhalb des Zielwertes der WHO Lnight<40dB(A) betroffen.
  • Oberhalb des Zielwertes der WHO treten nach übereinstimmender Auffassung aller Immobilienwertgutachter WIRTSCHAFTLICHE Schäden ein.
  • Passive Schallschutzmaßnahmen sind grundsätzlich NICHT geeignet, gesunde Lebensverhältnisse zu schaffen.

Diese aufschlussreiche Studie finden Sie hier: http://stephanmartin.jimdo.com/studie/

Schallgutachten: Bahnlärm wird BERECHNET

Hier Auszüge aus dem Schallgutachten für Angermund vom Dezember 2014 (alte Schall 03) und nach der neuenSchall 03 (Oktober 2015), bei der der Bahnbonus von 5dB(A) entfällt.

Die neue Schall 03 scheint für den Laien bei der Berechnungs von Bahnlärm strenger geworden zu sein.  Dem ist leider nicht so. Denn: Interessanterweise VERRINGERT sich bei der neuen Berechung des Bahnlärms in Angermund die Anzahl der  sog. Schutzfälle in Angermund. Salopp formuliert: Durch die Berechnung nach der neuen Schall 03 ist es – trotz Wegfalls des Bahnbonus‘ – plötzlich rechnersich leiser in Angermund. Es scheint, dass der Lärm weggerechnet wurde, er verschwindet. Mit ihm auch in großen Teilen der passive Schallschutz, der nach der alten Schall 03 noch vorgesehen war.

 

Pass-Schallschutz Ende 2014 hiess es seitens der DB noch: Ein Drittel  aller Haushalte in Angermund werden im Zuge des Gleisausbaus und RRX mit passivem Schallschutz ausgestattet (Schallschutzfenster, Belüftungssysteme). Nach der neuen Schall 03 ist dies „Schall von gestern“

Download hier:

Lageplan_PFA_3_1_Blatt_9_Anspruch_paScha

Lageplan_PFA_3_1_Blatt_8_Anspruch_paScha

Oktober 2015 stellte die Deutsche Bahn ihr neues Schallgutachten nach der neuen sog. „Schall03“ vor. Mit der neuen Berechnungsmethode ist der Lärm scheinbar verschwunden.

http://www.deutschebahn.com/de/konzern/bauen_bahn/aus_und_neubauprojekte/rhein_ruhr_express/duesseldorf_duisburg.html

Eine kritische Stelungnahme zur neuen  Schall 03 finden Sie hier:

http://neu.keine-stadtautobahn.de/uploads/Inis/Bahnlaerm/BVSzurSchall0320140817.pdf


Für alle, die sich einlesen möchten: Dieses PDF behandelt die Verhältnismäßigkeit der Kosten von Schallschutzanlagen u.a. an Gleisen und die Mängel in der jetzigen Rechtslage. Interessant für uns Angermunder sind auch die Ausführungen zu den Themen Gesundheitsgefährdung durch Lärm (u.a. S. 4) und   Wertverlust bei Immobilien (u.a. S.5). Verhaltnismaßigkeit_Schallschutz


Eng verknüpft damit, ist auch das Gesetz zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreingungen, Geräusche, Erschütterungen und ähnliche Vorgänge, kurz: Bundes-Immissionsschutzgesetz.

Dort heisst es u.a.  im §1, Absatz 1: Zweck dieses Gesetzes ist es, Menschen, Tiere und Pflanzen, den Boden, das Wasser, die Atmosphäre sowie Kultur- und sonstige Sachgüter vor schädlichen Umwelteinwirkungen zu schützen und dem Entstehen schädlicher Umwelteinwirkungen vorzubeugen. Hier als Download:

Bundes-Immissionsschutzgesetz


Die sehr begrenzte Wirkung von Lärmschutzwänden stellt u.a. dieser Artikel  treffend heraus.

Dort heisst es: „Lärmschutzwände bringen Menschen, die 300 Meter und mehr vom Gleis wegnwohnen nichts, weil der Schalldruck sich dort durch Wälle nicht verändert“.

In der Gänze nachzulesen hier: http://www.nwzonline.de/oldenburg/blaulicht/laermschutz-hat-nur-begrenzte-wirkung_a_1,0,489418544.html


Mehr tagesaktuelle Infos entnehmen Sie bitte:

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