RRX-Presseecho: 150 Eingriffe in Eigentum und Klagen vorprogrammiert

Die Ankündigung der Deutschen Bahn, dass ihre Planungen für den sechsgleisigen Ausbau der Bahntrasse mitten in Angermund mehr als 150 Betroffenheiten in Eigentum auslösen wird, hat nicht nur für große Empörung, sondern auch für ein großes Presseecho gesorgt.

Anwohner werden Eigentum für schlechte DB-Planung nicht abgeben

Viele Anwohner in Angermund sind nicht bereit, für die Planungen der Deutschen Bahn, kilometerlang monströs hohe Wände mitten in Angermund hochzuziehen, Eigentum abzutreten. Klagen von seiten der Betroffenen und langwierige Verhandlungen mit diesen Eigentümern sind quasi vorprogrammiert.

RRX in Angermund: Menschen- und umweltverträgliche Planung muß her

Leider keine guten Vorzeichen für das RRX-Projekt in Düsseldorf-Angermund. Dieser Konflikt beweist wieder einmal, dass Großprojekte nicht gegen den Willen der Anwohner und Betroffenen umgesetzt werden können. Die Bahn sollte endlich eine menschen- und umweltverträgliche Planung des Gleisausbaus vorlegen und den Lärmschutzdeckel ohne Scheuklappen ins Verfahren einbringen.

RP: 11.02.2021
NRZ, 11.02.2021
WZ,11.02.201
NRZ, 11.02.2021

PRESSEMITTEILUNG: Bahn-Briefe zum RRX provozieren

RRX in Angermund: Bahn-Briefe provozieren und gefährden RRX Projekterfolg

Am 9. und 10. Februar 2021 standen die Telefone bei der Initiative Angermund e.V. nicht still.

Erbost, erschrocken oder auchratlos meldeten sich hilfesuchend Angermunder Bürgerinnen und Bürger bei der Bürgerinitiative, weil sie recht unerwartet von der Deutsche Bahn Post erhalten hatten.

Bahn bringt Enteignungen ins Spiel

Die Bahn hat diverse Anwohner in Angermund, die vom RRX und den Planungen zum sechsgleisigen Ausbau der Bahntrasse betroffen sind, am 9. und 10. Februar 2021 über die geplante Inanspruchnahme ihres Eigentums informiert. Auch Enteignungen werden in den Schreiben bereits thematisiert.

Dazu Elke Wagner, Vorsitzende der Initiative Angermund e.V.:

„Erst reicht die Bahn klammheimlich ihre RRX-Genehmigungsunterlagen an Stadt und Betroffenen vorbeiein und jetzt krönt sie diesen schlechten Stil auch noch mit seitenlangen Briefen, die viele Angermunder geradezu vor den Kopf stoßen.

Visualisierung: 6,5 Meter hohe Wände will die Bahn kilometerlang mitten in Angermund hochziehen. Zum Vergleich: Die Berliner Mauer war „nur“ 3,6 Meter hoch.

Denn für ihre schlechte Planung, kilometerlang monströse Lärmschutzwände mitten in unserem Stadtteil hochzuziehen, will sie jetzt auch noch Grundstücke kapern. Das ist grotesk und ruft bei uns viele auf den Plan.“

150 Eigentumsbetroffenheiten durch die Bahn-Planungen

Laut jüngsten Aussagen einer RRX-Verantwortlichen, resultieren aus den Bahnplanungen in Angermund rund 150 Eigentumsbetroffenheiten – dies ist weit mehr als die Bahn der Öffentlichkeit bislang Glauben machen wollte.

Die Aktiven der Initiative Angermund e.V. gehen sicher davon aus, dass diverse Betroffene ihr Eigentum für die völlig unzureichende Planungen der Bahn nicht hergeben werden – anders sähe das bei einem städtebaulich verträglichem Lärmdeckel aus.

Angermunder sträuben sich – viel Zuspruch für Lärmdeckel

Die Briefe heute wirken deshalb für viele wie eine Provokation. Komplizierte Eigentumsverhandlungen und Klagen im Planfeststellungsverfahren würden so quasi vorprogrammiert, ist sich die Bürgerinitiative sicher.

Zum Wohle des Infrastrukturprojekts RRX fordert die Initiative Angermund e.V. deshalb die Bahn auf, die von der Landeshauptstadt jüngst beschlossene Prüfung des Lärmdeckels abzuwarten und mit den betroffenen Bürgern bei diesem Jahrhundertprojekt eine nachhaltige Lösung für Angermund zu erzielen

Stadtrat beschließt Weiterplanung des Lärmdeckels für Angermund

In der Ratssitzung vom 4. Feburar 2021 wurde mit großer Mehrheit die Weiterplanung des Lärmdeckels für Angermund beschlossen und entsprechende Mittel dafür budgetiert.

Für den entsprechenden Antrag von CDU und Die Grünen stimmten auch die Fraktion „Die Linke“ sowie Tierschutz/Freie Wähler. Der Antrag umfasst, dass:

  1. die vorliegenden Pläne und Gutachten zur Machbarkeit der Einhausungslösung noch einmal von Expertinnen und Experten unter Einbindung der Initiative Angermund e. V. überprüfen zu lassen. Dazu werden 150.000 Euro in den Haushalt 2021 eingestellt.
  2. der DB Netz AG, dem Eisenbahnbundesamt sowie dem Bundes-und Landesverkehrsministerium die Beschlussfassung zu Punkt 1. sowie die Erwartungshaltung der Landeshauptstadt Düsseldorf mitzuteilen und die DB Netz AG und das Eisenbahnbundesamt aufzufordern, das Planfeststellungsverfahren im PFA 3.1 (Düsseldorf Kalkum–Angermund) zunächst nicht weiter zu führen, bis die Entscheidungsfindung der Landeshauptstadt Düsseldorf gemäß Ziffer 1. dieses Beschlusses abgeschlossen ist.

Wir danken den Fraktionen für ihr Votum für eine verträgliche Umsetzug des Trassenausbaus mitten im Stadtteil Angermund.

FDP und SPD/Volt votierten übrigens mit Nein.

Der vollständige Antrag ist im Ratsinformationssystem der Stadt Düsseldorf zu finden unter:

Lärmdeckel wird weiter geprüft

Lärmdeckel wird weitergeplant: Wie RP und die Westdeutsche Zeitung berichtet am 4.2. 2021 über die Weiterplanung des Lärmdeckels für Angermund. Dafür stellen CDU und Die Grünen/B90 heute einen entsprechenden Antrag im Düsseldorfer Stadtrat (vgl.: RAT/132/2021) und auch finanzielle Mittel bereit.

Schwarz/Grün halten Wahlversprechen

Schwarz/Grün setzt damit ihr Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2020 um. Dafür danken wir den beiden Fraktionen.

Wir widersprechen ausdrücklich den Behauptungen der DB im hier aufgeführten RP-Artikel , was die Wegnahme von Häusern angelangt. Diese Totschlagargumente entbehren jeder Planung.

Totschlagargumente der DB entbehren jeder Planung

Fakt ist: Die derzeitige Planung zum Lärmdeckel war eine grobe Planung mit dem Ziel, die Machbarkeit festzustellen. Diese Machbarkeit wurde durch die DB AG, die Stadt Düsseldorf und externen Ingenieurbüros im Rahmen eines Runden Tischs bestätigt. Es wurden jedoch keinerlei Optimierungen erarbeitet, wie es bei solchen Projekten üblich ist. Deshalb sind Aussagen ua. in Sachen Geometrie oder Kosten des Bauwerks zu diesem Zeitpunkt unseriös.

Totschlagargumente der DB entbehren jeder Planung

RP, 4.2.2021

CDU und Grüne halten Wahlversprechen

Die Rheinische Post berichtet am 14. Januar 2021 über die Kooperationsvereinbarung zwischen von CDU und B90/Die Grünen der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Diese wurde von den Mitgliedern beider Parteien am 18. Januar 2021 mit großer Mehrheit genehmigt.

CDU und Grüne: Wahlversprechen werden gehalten

Wir freuen uns, dass beide Stadtratsfraktionen zu den im Kommunalwahl gemachten Aussagen und Wahlversprechen (nachzulesen hier: Wahlaussagen und -versprechungen von CDU und B90/Die Grünen) im Rahmen des Gleisausbaus in Angermund stehen und dies nun auch umsetzen wollen.

Unser aller Ziel muss es sein, die Verkehrswende nachhaltig umzusetzen und dabei eine immissionsarme und städtebaulich verträgliche Lösung für die Angermunder Gleise , die ua. zum transeuropäischen TEN-Netz  und den dichtest befahrenen Europas zählen, zu realisieren.

Quelle: RP, 14.01.2021

 

Angermund: Städtebauliches Desaster abwenden

Städtebauliches Desaster im Anmarsch? Die Rheinische Post und die Westdeutsche Zeitung berichten über das drohende städtebauliche Desaster für Angermund, sollte die Deutsche Bahn ihre Pläne durchsetzen können, kilometerlang Mauern in Angermund hochzuziehen.

Angermund: Komplett zerschnitten in West und Ost

Der nördlichste Stadtteil Düsseldorfs würde komplett in Angermund-West und Angermund-Ost zerschnitten, grundlegende Sichtachsen genommen und in Folge wäre Angermund  nicht mehr wiederzuerkennen.

Erinnerungen werden wach. Angermund:  Das neue Berlin?

Erinnerungen an die Berliner Mauer werden wach: Doch während die Berliner Mauer   „nur“ 3,60 Meter hoch war,  plant die Deutsche Bahn Mauern, die bis zu 6,50 Meter hoch werden.

Die Initiative Angermund e.V. arbeitet mit voller Kraft daran, dies für Angermund abzuwenden und kämpft für die Gleistieferlage samt Lärmdeckel für diese außerordentlich dicht befahrenen und hoch belastete TEN-Strecke.

Denn: So geht Klimaschutz. So geht die menschen- und umweltverträgliche Verkehrswende

Quelle: RP, 15.12.2020

 

 

Lokalkurier berichtet über drohendes städtebauliches Desaster

Städtebauliches Desaster in Angermund? Lokalkurier berichtet

Der aktuelle Lokalkurier vom 3.12.2020 berichtet über das drohende städtebauliche Desaster für Angermund, sollte die Deutsche Bahn ihre Pläne umsetzen, kilometerlang Wände mitten durch Angermund hochzuziehen.
Die Höhe des Discounter Rohbaus in Bahnhofsnähe gibt jetzt allen Angermundern,  Entscheidern und Stadtplanern einen Vorgeschmack darauf.  Denn: Messungen ergaben, dass die Höhe des Rohbaus quasi der Höhe der geplanten Wände entspricht, die die Deutsche Bahn quer durch den gesamten Stadtteil bauen  will.
Die Initiative Angermund e.V. arbeitet mit voller Kraft daran, die irrwitzigen und irreparablen Pläne der Bahn für den nördlichsten Stadtteil Düsseldorfs durch einen unweltfreundlichen Lärmdeckel mit Gleistieferlage zu ersetzen.

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Pressemitteilung: Städtebauliches Desaster abwenden

PRESSEMITTEILUNG

Die Baustelle eines Lebensmitteldiscounters rund um den Angermunder Bahnhof erhitzt derzeit viele Gemüter in der Rosenstadt.

Denn bereits der derzeitige Rohbau offenbart die enorme Masse und vor allem Bauhöhe des künftigen dritten Supermarkts in Angermund.

Viele Angermunder empfinden den Bau als zu wuchtig und aufgrund seiner Lage zwischen Wohnbebauung und Kindergarten/evangelische Kirche als deplatziert und suboptimal gewählt. Zudem entfallen wichtige Sichtachsen und die Zuwegung zum Supermarkt samt der geänderten Verkehrsführung auf der Angermunder Straße sorgen bereits seit längerem für Kritik.

Dazu Elke Wagner, Vorsitzende der Initiative Angermund: „Es zeigt sich wieder einmal, wie wichtig es ist, bei Neubauvorhaben Wert auf städtebauliche Qualitäten zu legen. Dies kommt in Angermund bislang viel zu kurz.“

Frau Wagner weist zusätzlich darauf hin, dass die Höhe des Discounters in etwa der Höhe der geplanten Lärmschutzwände der Deutschen Bahn im Rahmen des geplanten Gleisausbaus entspricht. Sie lädt deshalb alle Angermunder Bürger dringend ein, sich an der Baustelle ein Bild von der konkreten Höhe und ihrer enormen Wirkung zu machen.

Visualisierung: Kilometerlang und über sechs Meter hoch sollen nach Willen der Bahn die Lärmschutzwände werden. Angermund wäre nicht mehr wiederzuerkennen.

Sie warnt: „Jetzt hat jeder die Chance ganz plastisch zu sehen, welches städtebauliche Desaster in Angermund droht, sollte sich die Deutsche Bahn mit ihren Plänen durchsetzen, kilometerlange Mauern mitten durch Angermund hochzuziehen und den Stadtteil für immer zu zerschneiden. Der Supermarkt samt seiner Höhe ist dann nur noch Peanuts.“Die Initiative fordert, dass der Gleisausbau und der intensive Schienenverkehr mitten in Angermund umweltverträglich umgesetzt wird, indem die sechs Gleise tiefer gelegt und mit einem Lärmdeckel versehen werden. Konkrete Planungen zur sogenannten Einhausung sollten deshalb zügig wieder aufgenommen und vorangetrieben werden.

„Denn nur so geht die verträgliche und nachhaltige Verkehrswende in unserer Rosenstadt“, resümiert Frau Wagner.

(Visualierung des Lärmdeckels: Dies ist die Vorzugsvariante der Initiative Angermund e.V.)

 

 

Bezirksvertretung 5: Neue Amtszeit

Am 24. November 2020 war konstituierende Sitzung der Bezirksvertretung 5 mit vielen neuen Gesichtern.
Gleich zu Beginn wurden nicht nur Fotos von allen Bezirksvertretern geschossen, sondern auch die neuen Bezirksbürgermeister für diese Amtszeit verpflichtet.
Wir gratulieren Herrn Stefan Golißa (CDU) zur Wiederwahl zum Bezirksbürgermeister und Herrn Jürgen Gocht (B90/Die Grünen) sowie Herrn Benedict Stieber (CDU) zur Wahl zum 1. bzw. 2. stellvertretenden Bezirksbürgermeister.
Wir wünschen allen Bezirksvertretern Weitsicht und Fingerspitzengefühl bei der Ausübung dieses verantwortungsvollen Ehrenamts für den Düsseldorfer Norden und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der BV 5.

Neue Amtszeit der BV 5: Verpflichtung der Bezirksbürgermeister

Mehrheit für Angermunder Lärmdeckel

Der aktuelle Lokalkurier berichtet über die Ergebnisse unserer Wahlprüfsteine zur NRW- Kommunalwahl am 13. September 2020.

Große Mehrheit für den Angermunder Lärmdeckel

Quelle: Lokalkurier, 9.9.2020

Die Initiative Angermund freut sich sehr, dass eine sehr große Mehrheit, einen fairen Variantenvergleich in Sachen RRX-Lärmschutz für Angermund wünscht und sich  für die Weiterplanung des Angermunder Lärmdeckels ausspricht.

Übersicht der Parteiantworten in Kurzform.

Bekanntlich ermöglicht der Bund übergesetzlichen Lärmschutz an Schienenstrecken durch den sog. Rheintalbeschluss. Auch diese Chance will eine sehr große Mehrheit der Parteien in der kommenden Amtszeit für Düsseldorf und Angermund nutzen. Gut so.

Mehr Angermund-spezifische Antworten zur NRW-Kommunalwahl 2020 und die Detailergebnisse unserer Fragebogenaktion finden sich hier:

NRW – Kommunalwahl 2020

 

 

Kommunalwahl 2020 – Stephan Keller in Angermund

Intelligente Lösungen und Nachhaltigkeit: OB Kandidat der CDU – Dr. Stephan Keller – im Gespräch mit Angermundern

Kommunalwahl 2020: Großes Interesse von den Aktiven und Freunden der Initiative Angermund

Herrn Stephan Keller, Herrn Andreas Auler und Frau Babette De Fries von der CDU besprachen sich am 16. August 2020 mit Aktiven und Freunden der Initiative Angermund.

Dabei waren der geplante Gleisausbau und die Folgen für kommende Generationen zentrales Thema der Bürgerinnen und Bürger.
Intelligente Lösungen, Nachhaltigkeit sowie das Erkennen und Ergreifen von städtebaulichen Chancen – das sind die Attribute, die sich die Runde von unserem künftigen Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf wünscht.
Wir danken Herrn Keller, Herrn Auler und Frau De Fries für ihre Zeit und Engagement für Düsseldorf und Angermund.

Kommunalwahl 2020: Was wird aus Angermund?

Kommunalwahl 2020: Was planen die Parteien und OB-Kandidaten konkret für Angermund?

KOMMUNALWAHL 2020
Infostand der Initiative Angermund e.V.
Samstag, 22. August 2020, ab 8:00 Uhr vor Edeka Angermund

Die Kommunalwahl am 13. September 2020 ist eine wichtige Wahl für uns, denn Angermund steht bekanntlich vor historischen Entscheidungen. Deshalb hat die Initiative Angermund e.V. auch im Vorfeld mit Fragebögen bei den Parteien und Kandidaten nachgefragt, was sie konkret für Angermund planen.

Wahlplakate, wohin das Auge in Düsseldorf schaut

  • RRX/Gleisausbau: Welche Parteien setzen sich für eine nachhaltige und verträgliche Umsetzung und den Lärmdeckel ein?
  • Wohnbebauung im Düsseldorf Norden und in Angermund: Was planen die Parteien?
  • Welche Verkehrskonzepte haben die Parteien für den Düsseldorfer Norden?
  • Was wird aus Haus Litzbrück?
  • Angermunder Baggerloch: Wer hilft uns, die unsägliche Lage dort endlich zu entschärfen?

OB Thomas Geisel will wiedergewählt werden.

Die Antworten stellen wir euch gerne an unserem Infostand vor.

Wie immer findet Ihr uns vor Edeka/Kamps. Ab 8.00 Uhr sind wir vor Ort. Kommt vorbei – wir freuen uns auf euch.

KOMMUNALWAHL 2020
Infostand der Initiative Angermund e.V. 
Samstag, 22. August 2020, ab 8:00 Uhr vor Edeka Angermund

Wer will denn so leben? – Kabel 1 berichet über Bahnlärm & Co.

„Wer will denn so leben?“, fragt Kathy Weber vom K1 Magagzin von Kabel 1 zu Recht, nachdem sie sich vor Ort in Angermund ein persönliches Bild von der Belastungssituation für die Menschen in der Rosenstadt gemacht hat.

Erstmalig ausgestrahlt am 9. Juli 2020 zeigt die Kabel 1-Dokumentation die unhaltbaren und verwantwortungslosen Zustände, die die Bahn in Angermund verursacht.

Bahnlärm, gesundheitsgefährdende Schallpegel, Erschütterungen und Glyphosat

Pausenloser Bahnlärm, Gesundheitsgefahren durch viel zu hohe Schallemissionen, Erschütterungen samt Risse an den Häusern, Glyphosat Einsatz an den vier Gleisen. Die Zustände sind seit Jahrzehnten unhaltbar und verantwortungslos.

Forderung: Lärmschutz jetzt und ein Lärmdeckel

Und unsere Antwort auf die Fragevon Frau Weber : Wir wollen so nicht mehr leben.

Deshalb engagiert sich die Initiative Angermund für die verträgliche Integration der dicht befahrenen Schienentrasse in unseren Stadtteil. Wir fordern Lärmschutz Jetzt und einen Lärmdeckel im Zuge des RRX-Gleisausbaus

(Filmmaterial, Quelle: Kabel 1, 09. Juli 2020)

 

 

 

Im Gespräch mit OB-Kandidat der CDU: Dr. Stephan Keller

Kommunalwahl 2020: Dr. Keller von der CDU zu Gast bei der Initiative Angermund

Dr. Stephan Keller – OB Kandidat der CDU für Düsseldorf bei der Kommunalwahl im September – hat am 6. Juli 2020 gemeinsam mit Ratsherr Andreas Auler ausführlich mit dem Vorstand der Initiative Angermund e.V. über die Chancen und Herausforderungen des Schienenprojekts RRX für Düsseldorf  im Allgemeinen und für Angermund im Speziellen gesprochen.

Milliardenprojekt RRX: Chancen und Herausforderungen für Düsseldorf

Wir haben mit Herrn Dr. Keller einen versierten und sehr gut informierten Gesprächspartner erlebt.

Wir dankenHerrn Dr. Keller und Ratsherrn Auler für den Besuch in Angermund und das offene Ohr für unsere Belange im Düsseldorfer Norden.

Das Wahlprogramm der CDU Düsseldorf für die OB- und Kommunalwahl ist bereits veröffentlicht und ist online abrufbar:  Wahlprogramm der CDU Düsseldorf

 

 

 

OB-Kandidat Stefan Engstfeld (Grüne) in Angermund

Der OB Kandidat der Grünen für Düsseldorf – Stefan Engstfeld –  ist unserer Einladung nach Angermund zu kommen am 15. Juni 2020 gerne gefolgt.

Bestens vertraut mit dem RRX Projekt in Düsseldorf

Der ein oder andere erinnert sich: Herr Engstfeld hat den Runden Tisch zur Einhausung moderiert. Er ist also bestens vertraut mit dem Projekt RRX, der außerordentlichen Belastungssituation durch die Bahn in Angermund und den möglichen Varianten in Sachen Gleisausbau und Lärmschutz jenseits der DB-Lösung.

Wir haben einen sehr aufgeschlossenen und aufmerksam zuhörenden Oberbürgermeisterkandidaten erlebt,
der ähnlich wie wir eine verträgliche Integration des RRX in Düsseldorf wichtig findet.

Frei nach dem Motto „Wo drückt sonst noch der Schuh in Angermund?“ haben wir auch die Themen Wohnbebauung/Nahverdichtung/mangelndes Verkehrskonzept, Baggerlochproblematik und den drohenden Abriss des Angermunder „Wahrzeichens“ Haus Litzbrück mit ihm besprochen.

Wir danken Herrn Engstfeld für seine Zeit.

 

Im Gespräch mit Stefan Engstfeld (l.) – OB Kandidat der Grünen zur Kommunalwahl 2020.

 

 

Gestaltungswettbewerb: Bausünde bleibt Bausünde

Am 1. Juni 2020 hat sich die Initiative Angermund  mit einem offenen Brief kritisch an die Kunstkommission Düsseldorf gewandt, die derzeit einen Gestaltungswettbewerb für die von der Deutschen Bahn geplanten Lärmschutzwände im Rahmen des RRX Projekts auslobt.

Wir sind überzeugt: Gerade in den sensiblen Bereichen im Düsseldorfer Süden und hier im Norden wären die Lärmschutzwände städtebauliche Bausünden. Den Menschen in den betroffenen Stadtteile hilft hier Kunst nicht . Bausünde bleibt Bausünde.

In unserem offenen Brief hinterfragen nicht nur die inhaltliche Qualität des Papiers, sondern auch das Timing und
die Ressourcen, die die Stadt für dieses Verfahren aufbringt.

Das Positionspapier der Kunstkommission Düsseldorf findet Sie bitte hier:

Offener Brief an die Kunstkommission Düsseldorf

An die Kunstkommission der Stadt Düsseldorf

Düsseldorf, 1. Juni 2020

Offener Brief: RRX Positionspapier der Kunstkommission Düsseldorf

Sehr geehrte Damen und Herren der Kunstkommission Düsseldorf,

mit Verwunderung haben wir Ihr Positionspapier zur Gestaltung der von der Bahn geplanten Lärmschutzwände im Rahmen des RRX Projekts zur Kenntnis genommen und bitten höflichst um Richtigstellung:

Sie haben sicherlich Verständnis dafür, dass unser Verein mit diesem Gestaltungswettbewerb nicht gemein gemacht werden will. Das Zitat auf Seite 1 empfinden wir daher als irreführend und ist wohl aus dem Zusammenhang gerissen worden. Für uns sind Lärmschutzwände in den sensiblen Bereichen von Düsseldorf, wie im Süden der Stadt und in Angermund, das Gegenteil von einem „nachhaltigen, visionären“ Konzept.

Unser Verein lehnt die Lärmschutzwände im Rahmen des RRX Projekts für Angermund entschieden ab. Denn: Sie wären ein städtebauliches Desaster historischen Ausmaßes und hätten die Totalzerschneidung des mehr als 830 Jahren alten Stadtteils zur Folge. Hinzu kommt der sehr zweifelhafte Lärmschutz bei der breiten Trasse mit sechs dicht befahrenen Gleisen.

Deshalb muss die monumentale Barrierewirkung der kilometerlangen und meterhohen Mauern im Sinne einer nachhaltigen und lebenswürdigen Landeshauptstadt abgewendet werden. Da der Baukörper der Lärmschutzwände massiv ist und unüberwindbare Barrieren erzeugt, kann Kunst an diesen Mauern leider nicht zur Problemlösung beitragen, sondern allenfalls die Bausünde kaschieren.

Wollen wir das für unsere Stadt? Will Kunst das?

Außerdem erlauben wir uns, Ihre Behauptung, dass Lärmschutzwände „alternativlos“ seien, richtig zu stellen. Was und wie in Düsseldorf gebaut wird, ist völlig offen und wird vom Eisenbahnbundesamt entschieden. Das Verfahren zur Erlangung des Baurechts wurde u.a. für Angermund noch nicht gestartet. Bei Ihrer Vorwegnahme eines möglichen Ergebnisses, kann es sich daher sicherlich nur um ein Missverständnis oder mangelnde Detailkenntnis in Sachen Planfeststellungsverfahren handeln.

Vor diesem zeitlichen Hintergrund schlagen wir vor, Ressourcen zu schonen und erst dann über die konkrete künstlerische Ausgestaltung der Bahnanlagen nachzudenken, wenn Baurecht erteilt wurde und klar ist, was konkret in den Stadtteilen umgesetzt werden soll. Dies wird wohl nicht vor 2025 oder 2030 sein.

In diesem Zusammenhang ist Ihnen sicherlich bekannt, dass zahlreiche Alternativen zu Lärmschutzwänden genehmigt und verbaut werden. Beispiele sind: Troglagen, Tunnel oder Einhausungen. Ihre Gemeinsamkeit ist neben der überragenden Schutzwirkung, die städtebauliche Überlegenheit gegenüber Lärmschutzwänden, da sie sich in Lebensräume und Wohnquartiere einfügen, statt sie zu zerschneiden. Beispiele dafür sind in unserer Stadt u.a. der Staufenplatztunnel in Grafenberg, der Rheinufertunnel und die von Ihnen zu Recht zitierte Wehrhahn-Linie.

Die Initiative Angermund schlägt für die beispiellos belastete Trasse mitten in Düsseldorf-Angermund einen begrünten Lärmdeckel und die Tieferlage des Bahnhofs vor, die es gilt, weiter zu planen. Die Vorteile: Der Lärmdeckel erzeugt wertvollen Raumgewinn, verbannt intensiven und lauten Schienenverkehr in die Erde und macht eine städtebauliche Weiterentwicklung von Düsseldorf im Stadtteil Angermund wieder möglich.

Es liegt an uns allen, ob wir dieses Leuchtturmprojekt umsetzen oder uns – und hier übernehmen wir gerne Ihre Wortwahl – mit der „Einmauerung“ unserer Stadt zufriedengeben wollen.

Gerne stellen wir Ihnen unsere Lösung vor und würden uns über einen kreativen Austausch sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen aus Düsseldorf-Angermund

gez. Vorsitzende der Initiative Angermund e.V.

Stadt Düsseldorf stellt RRX-Planungen für Angermund vor

Am 26. Mai 2020 tagte die Bezirksvertretung 5 (BV)- wegen Corona in stark reduzierter Besetzung. Die Verwaltung informierte dort die Bezirksvertreter über den Sachstand bei den Gleisausbau- und RRX-Planungen für Angermund samt Planungen für das Bahnhofsumfeld (u.a.: Angermunder Str., An den Kämpen, Bahnhofstraße, geplanter Park & Ride Parkplatz/Umfeld Aldi).

Präsentation des RRX-Planungsstands in der BV 5

Bisherige RRX-Planungen in vielerei Hinsicht  schlecht für Angermund

Der jetzige Planungsstand ist unserer Ansicht nach schlecht für Angermund und stellt in vielerlei Hinsicht eine Verschlechterung des Ist-Zustands dar. Denn städtebaulich, verkehrlich und lärmschutztechnisch sollen trotz massiver Umbaumaßnahmen und dann 6 Gleisen nur Minimallösungen umgesetzt werden.

Wie konnte es so weit kommen?
Unsere Antwort: Die Ampel im Stadtrat hat seinerzeit den folgenschweren Bock geschossen, den Lärmdeckel für Angermund unnötigerweise zu den Akten zu legen und die Lärmschutzwände der Bahn durchzuwinken.
Die kilometerlangen Mauern werden Angermund nicht nur unwiderruflich in zwei Teile zerschneiden und deshalb jeden Städteplaner erschaudern lassen, sondern sie erzeugen durch ihre Barrierewirkung Zwangspunkte, die eine nachhaltige Gestaltung und Weiterentwicklung des Umfelds quasi unmöglich machen.

Lärmschutzwände erzeugen unüberwindbare Barrierewirkungen, die jeden Städteplaner erschaudern lassen

Welche Folgen die bisherigen RRX-Planungen von Stadt und Bahn auf das mehr als 830 Jahre alte Angermund haben werden, lässt sich aus den Informationen der Stadt und der Präsentation gestern in der BV ableiten. Beispiele:

  • Angermund soll in der Gänze durch mehr als 6 Meter Lärmschutzwände unüberwindbar zerschnitten werden. Die Querung der Bahntrasse und damit die Verbindung der beiden Ortsteile soll für Rad-/Rollstuhlfahrer und Fußgänger weiterhin nur über Rampen oder zwei Unterführungen möglich sein. Unterführungen in Bahnhofsbereichen sind erfahrungsgemäß verschmutzte Angsträume, Rampen nur mit Kraftaufwand überwindbar.
  • Für den neuen Bahnhof in Angermund ist kein Dach vorgesehen – dafür ist Angermund der Bahn als Haltepunkt offensichtlich zu unwichtig. Hauptsache die Züge rasen dann auf 6 Gleisen durch.
  • Der gesetzlich gebotene und dringend benötigte Vollschutz in Sachen Bahnlärm wird nicht angestrebt. Selbst die Minimalvorgabe der Ampel in Sachen Lärmschutz hält die Bahn bei ihren Planungen nicht ein. Statt Lärmschutz soll es für betroffene Angermunder wohl Frischluftzufuhr per elektrischen Lüfter geben.
    Die Verwaltung möchte nun, dass noch nachbessert wird, wohl damit die Stadt in der Öffentlichkeit das Gesicht wahren kann. Dazu soll die DB auf einem sehr kurzen Abschnitt in Bahnhofsnähe noch eine Mittelwand planen. Zweck dieser formalen Übung: So lässt sich dann auf dem Papier Bahnlärm kleinrechnen. Wir halten das für eine Farce. Wer Gesundheitsschutz ernst nimmt, muss in ganz Angermund für vernünftigen Lärmschutz sorgen und darf nicht über Flickschusterei formal und rein theoretisch Lärmwerte wegrechnen.
  • Die geplante Verlegung beider Busstationen (751 und 728) auf die Angermunder Straße sowie die Zufahrt und Verkehrsführung zum Park & Ride Parkplatz sind aus Gründen der Verkehrssicherheit, des Verkehrsflusses und der Belastungssituation für die angrenzenden Wohngebiete unausgegoren und ganz offensichtlich planerische Notlösungen bedingt durch die unüberwindbaren Zwangspunkte.
  • Toilettenhäuschen für Busfahrer und Standplatz für Busse im Rampenbereich der Angermunder Straße sind geplant. Wer bitte schön denkt sich sowas aus?
  • Die zukünftige Verkehrsbelastung auf der Angermunder Straße ist durch die räumliche Ballung von dem auf Stelzen geplanten Park & Ride Parkhaus und dem Discounter sowie neu entstehender Wendeverkehre zwischen den Kreisverkehren vor der Bücke unterbewertet. Auf die Menschen in Angermund werden deutlich mehr Verkehrsströme zukommen.
  • Verkehrswende ad absurdum: Die Busnutzung ist durch die geplante Verlegung der Haltestellen für viele Angermunder mit noch längeren Fußwegen verbunden. Das Angebot der Rheinbahn in Angermund wird damit für viele noch unattraktiver.
  • Durch die geplanten Bushaltestellen im Rampenbereich der Angermunder Straße drohen weiteren Engstellen auf dem heute schon dicht befahrenen Durchfahrtsweg. Staus sind quasi vorprogrammiert.

Skizze zur geplanten Bahnhofsumfeldgestaltung in Angermund (Quelle: Stadt  Land Bahn/ Stadt Düsseldorf)

Städtebauliche Qualitäten, nachhaltiger Lärmschutz, sinnvolle Verkehrsführung: Man sucht es vergeblich

Die Initiative Angermund fordert vein den RRX-Planungen ein Umdenken von der Stadt und hofft, dass spätestens nach der Kommunalwahl im September, die Belange der betroffenen Bürgerinnen und Bürger beim Großprojekt RRX endlich besser gewürdigt werden. Da das Planfeststellungsverfahren in Angermund nicht nicht begonnen hat, besteht noch die Chance, dieses wichtige Großprojekt zügig und einvernehmlich mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürger zu realisieren.

Initiative Angermund fordert Umdenken von der Stadt Düsseldorf

Städtebauliche Qualitäten, Lärmschutz sowie der Erhalt von Lebensqualität und Heimat müssen bei diesem Milliardenprojekt für die Stadt Düsseldorf eigentlich eine Selbstverständlichhkeit sein und müssen daher mit Nachdruck eingefordert werden. Dies gilt für den Düsseldorfer Norden ebenso wie für den Düsseldorfer Süden.

Brandgefahr durch Schienenschleifen der Bahn?

Die Hessenschau berichtet am 28.03.2020 über einen Brand in Wiesbaden, der laut Aussage der Feuerwehr durch das Schienenschleifen bzw. Funkenschlag der Bahn verursacht wurde und für Verletzte und einen Sachschaden in Millionenhöhe sorgte.

Im Bericht heisst es:

Als Brandursache nennt die Polizei Funkenflug von Schleifarbeiten an den nahe gelegenen Bahngleisen. Diese Funken h ätten eine Brombeerhecke in Brand gesetzt, von der das Feuer auf das Firmengelände übergegangen sei. Die Bahnstrecke und eine angrenzende Landstraße mussten wegen des starken Rauchs vorübergehend gesperrt werden. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 1,4 Millionen Euro.

Auch in Angermund schleift die Bahn zu Optimierung Ihrer Infrastruktur ihre Gleise nachts. Und wie nah bei uns Brombeerhecken, Hecken und Gärten und Häuser in Angermund an das Gleisgelände reichen, ist  hinglänglich bekannt.

Bilder aus 2016 zeigen das laute Schleifspektakel samt ungeschützten Funkenflug:

Nächtliches Schienenschleifen in Angermund – völlig ungeschützter Funkenflug

Initiative Angermund weist schon lange auf Brandgefahr durch Schienenschleifen hin

Neben der Gesundheitsgefahr auch durch freigesetzte Feinstäube weisen wir schon lange auf die Brandgefahr durch das Schienenschleifen in unseren Wohngebieten hin.

Auch deshalb  fordern wir, dass die Gleise in Angermund in die Erde gelegt werden.

Auch das akustische Schleifen das sogenannte  „Besonders überwachte Gleis“ (BüG) als Lärmschutzmaßnahme lehnen wir aus diesem Grund für Angermund ab.

Deshalb: #Lärmdeckel #GleiseunterdieErde #NeinZuBüG