RRX: Eskaliert der Tunnelstreit mit den betroffenen Bürgern in Angermund?

Dicht getaktet beraten die politischen Gremien der Stadt Düsseldorf im Januar 2018 die Rhein-Ruhr-Express (RRX) Gutachten, die die Stadt unmittelbar vor Weihnachten zum Stadttteil Angermund veröffentlicht hat.

Auftakt bei den öffentlichen Sitzungen: Ordnungs- und Verkehrsausschuss (OVA) am 10. Januar 2018 im Düsseldorfer Rathaus.

Aktive der Initiative Angermund e.V.  waren vor Ort, denn die Stadtverwaltung Düsseldorf hatte eine Beschlussvorlage vorgelegt, die im wesentlichen vorsah, die Einhausungspläne der betroffenen Düsseldorfer Bürgerschaft im Stadtteil Angermund zu begraben und die der Deutschen Bahn umzusetzen.

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Vor Ort im Düsseldorfer Rathaus: Aktive der Initiative Angermund e.V. Thomas Weidmann, Wolfgang Eggerath, Richard Kleinofen (vl..n.r.)

Während die SPD-Fraktion diese Beschlussvorlage der Stadtverwaltung und damit die Pläne der Deutschen Bahn unterstützte, forderten die CDU, die Grünen und auch die Fraktion Freie Wähler/Tierschutz weitere Prüfungen insbesondere hinsichtlich der geländegleichen Einhausungsvariante der Initiative Angermund und einer möglichen Variante mit drei Lärmschutzwänden.
Die Beschlussfassung wurde deshalb (mangels Mehrheit) auf die nächste OVA Sitzung im Februar verschoben.

Wir danken den OVA Mitgliedern für die rege Diskussion und ihren verantwortungsvollen Umgang mit diesem wichtigen Thema für den Stadtteil Angermund.

Die Presse berichtet im Nachgang u.a wie folgt:

Kölner Stadtanzeiger, 11.01.2018:

https://www.ksta.de/nrw/duesseldorfer-rrx-streit–ob-und-bahn-fuer-laermschutzwaende—anwohner-fordern-tunnel-29464372

Rheinische Post, 11.01.2018:

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RP berichtet über den RRX in Angermund und die mangelende Mehrheit im OVA.

Rhein-Ruhr-Express in Düsseldorf Angermund: Medienecho

Die Initiative Angermund hat die Gutachten zum Rhein-Ruhr-Express (RRX), die die Stadt Düsseldorf im Rahmen des einstimmigen Stadtratsbeschlusses zum Stadtteil Angermund beauftragt und veröffentlicht hat, ausgewertet und diese Ergebnisse u.a. in einer Pressekonferenz vorgestellt.

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Elke Wagner, Vorsitzende der Initiative Angermund erläutert Medienvertretern die Ergebnisse der RRX Gutachten.

Es liegt für uns  in der Natur der Sache, dass bei Großprojekten mit solch enormer Tragweite wie dem Rhein-Ruhr-Express (Bundesmittel: ca. 3,45 Mrd. Eu) Ansichten zur optimalen Projektumsetzung auseinanderliegen können. Das ist gut und wichtig, da es zeigt, dass um bestmögliche Lösungen gerungen wird.

Fest steht:

  1. Der RRX ist ein Projekt des Bundes – der Bund finanziert den RRX, samt Gleisausbau und Schallschutz für Düsseldorf
  2. Die Einhausung garantiert nachweislich den gesetzlich vorgeschriebenen Vollschutz

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    Das Schallgutachten zeigt: Die Einhasuung ist Vollschutz. In Kombination mit LSWs in Norden Angermunds gar Vollschutz für ganz Angermund.
  3. Eine geländegleiche Einhausung beseitigt in Angermund die städtebauliche Zäsur durch die die Barriere Bahn, öffnet neue Wegebeziehungen und schafft öffentlich nutzbaren Raum.

Wir bitten die  Stadt Düsseldorf, sich bei diesen enormen Vorteilen auf die Seite ihrer Bürgerinnen und Bürger zu stellen und ein positives Signal nach Berlin für die Weiterplanung der Einhausungsvariante zu senden.

Das Medienecho in Auszügen:

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/rrx-stadt-veraergert-ueber-initiative-aid-1.7309168

http://www.lokalkompass.de/duesseldorf/politik/angermunder-kaempfen-weiter-fuer-optimalen-laermschutz-d816923.html

http://www.wz.de/lokales/duesseldorf/rrx-duesseldorfer-kaempfen-fuer-die-andere-form-des-tunnels-1.2588968

https://www.express.de/duesseldorf/rrx-zoff-geht-weiter—causa-angermund–einhausung–oder-laermschutzwand–29432800

 

 

Mitten durch Angermund im Schweinsgalopp?

Beratungen mit historischer Tragweite für  Düsseldorf und den Stadtteil Angermund im Schweinsgalopp durchpeitschen?

Die Stadtverwaltung hat für die Beratungen in den politischen Gremien in Sachen zweigleisigen Schienenneubau, #RRX und Schallschutz in #Angermund eine Terminabfolge quasi im Schweinsgalopp vorgegeben.

Alle Termine sind öffentlich. Los gehts am Mittwoche, 10. Januar 2017  im Verkehrsausschuss (OVA) um 16:00 Uhr, Rathaus – Sitzungssaal Marktplatz 2
Mehr Infos samt Tagessordnung gibt es hier:
https://www.duesseldorf.de/rat/ratsinfo.html

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Schnell, schneller, im Schweinsgalopp. Beratungen mit historischer Tragweite für Angermund sollen nach Willen der Stadtverwaltung Düsseldorf im Schweinsgalopp vonstaten gehen

RRX-Gutachten der Stadt Düsseldorf: Auswertung

Die Initiative Angermund hat die RRX-Gutachten, die die Stadt Düsseldorf in Auftrag gegeben hat, ausgewertet und kommt  zu folgender Bewertung:

Die Kernaussagen in den RRX-Gutachten
„Es liegen Lärmbelastungen von über 70/60 db(A) tags/nachts vor. Nach allgemeiner Rechtsprechung kann aber bei dieser Belastung eine Gesundheitsgefährdung nicht ausgeschlossen werden“. (Umweltamt, S.2)

Anmerkung der Initiative Angermund: Das Umweltamt erkennt die Gesundheitsgefährdung in Angermund gutachterlich eindeutig an. Jenseits der im Gutachten aufgeführten Lärmpegel 70/60 dB(A) sind die Lärmbelastungen in Angermund leider noch höher. Bereits in den 90er Jahren sind von der Universität Düsseldorf in Angermund Schallpegel von 99 Dezibel gemessen worden. Die zum Teil enormen Diskrepanzen zwischen berechneten und tatsächlich gemessenen Lärmwerten sind vor allem dem Berechnungsverfahren für Bahnlärm (Schall 03) geschuldet. Dieses Verfahren wurde im wesentlichen durch den Lärmverursacher (Deutsche Bahn) gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium und dem Schallgutachter Möhler & Partner erarbeitet. Wegen grundgesetzlicher Bedenken bereitet die Bundesvereinigung gegen Schienenlärm e.V. derzeit eine Verfassungsklage gegen die Schall 03 vor.

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Lärm wird berechnet. Wie? Das haben im wesentlichen die Lärmverursacher selbst in der sog. Schall 03 festgelegt. Bild: www. schienenlaerm.de

 

„Vom Gesetzgeber wird gefordert, dass vorrangig mit aktiven Lärmschutzmaßnahmen die resultierenden Schutzfälle gelöst werden (Ziel: Vollschutz) soweit die Aufwendungen nicht außer Verhältnis zum Schutzzweck stehen.“ (Umweltamt, S.3)

Anmerkung der Initiative Angermund: Das Umweltamt weist darauf hin, dass der Lärmschutz am Schienenweg gesetzlich durch das Bundes-Immissionsschutzgesetz – BimSchG geregelt wird. Im Gesetz ist das Gebot des aktiven Lärmschutzes an der Lärmquelle fest verankert (vgl. u.a. § 1 Vorsorgeprinzip). Durch den sog. Rheintalbeschluss im Januar 2016 hat der Gesetzgeber dafür gesorgt, dass auch kostenintensivere Maßnahmen des Lärmschutzes realisiert werden (vgl. Offenburger Tunnel, Mehrkosten zur DB-Schallschutzlösung: 1,18 Mrd. EU). Der oben aufgeführte Vorbehalt der Finanzierbarkeit ist damit überwunden und die Tür zur Finanzierung der kostenintensiveren Einhausung durch den Gesetzgeber/Bund steht offen.

 

 

Isohonen Karte zur Einhausung in Angermund (Quelle: Möhler & Partner): Im Bereich der Einhausung (dicke rote Linie) gibt es keine schädlichen Emissionen mehr. Der Lärm ist eingepackt.

 Schallgutachten bestätigt: Die Einhausung schafft den gesetzlich geforderten Vollschutz für die Menschen in Angermund. Sie schützt zu 100 %.

 

 

„Im Sinne einer umfassenden Variantenbetrachtung zur Optimierung des geplanten Lärmschutzes wird vom Umweltamt die detaillierte Betrachtung weiterer Lärmschutzvarianten als sinnvoll erachtet.“ (Umweltamt, S.7)

Anmerkung der Initiative Angermund: Das Umweltamt fordert eine Optimierung der bestehenden Planung und erkennt mit diesem Fazit ganz offensichtlich die unzureichende Schutzwirkung der DB-Lösung an. Ziel sollte es sein, die Planung des Vollschutzes in Form einer geländegleichen Einhausung voranzutreiben. Die Idee des Umweltamtes, die Schallschutzwände immer höher zu schrauben, um damit den Bahnlärm – rein rechnerisch – zu reduzieren, konterkariert hingegen das übergeordnete Absicht der Stadt Düsseldorf, eine städtebaulich verträgliche Lösung zu realisieren und funktionale Mängel im Stadtteil zu beheben. Hinzu kommt, dass mit zunehmender Höhe der Lärmschutzwände – gerade an Hochgeschwindigkeitstrassen wie der in Angermund – Druckschwankungen und damit Anforderungen an die Statik zunehmen. In Bayern beispielsweise hielten Lärmschutzwände den Belastungen an diesen Trassen nicht stand, wackelten, verschleißten offenbar schnell und mussten nach 10 Jahren kostenintensiv neu gebaut werden müssen. Deshalb sollte dieser Idee eine Absage erteilt werden.

 

 

„Ziel des vorliegenden Variantenvergleichs ist es, auf Basis einer technischen und kostenmäßigen Plausibilitätsprüfung der vorliegenden Unterlagen eine Aussage zu treffen, ob die vorliegenden Unterlagen als Entscheidungsgrundlage zwischen den Varianten „höhengleiche Erweiterung“ und „Einhausung“ ausreichen oder eine Veranlassung für weiterführende Planungen besteht. Eigene unabhängige oder vergleichende Planungen sollen durch die STUVA nicht erfolgen.“ (Stuva, Seite 8)

 Anmerkungen der Initiative Angermund: Die Aufgabenstellung für die Stuva bezieht sich auf den Planungsstand der Einhausung vom Februar 2016. Seitdem hat die Initiative Angermund bzw. die Planer der Dr. Spang Optimierungen der Einhausungslösung verfolgt (geländegleiche Einhausung). Die Prüfung oder Weiterführung dieses aktuelleren Materials durch die Stuva ist offen-sichtlich nicht Bestandteil der Aufgabenstellung gewesen.

 

 

„Denkbare Varianten, wie z. B. eine Verlegung oder eine Unterquerung des Bachs, werden in der vorliegenden Machbarkeitsstudie nicht betrachtet.“ (Stuva, S. 10)

Anmerkung der Initiative Angermund: Eben eine solche Unterfahrung des Angerbachs ist von der Initiative Angermund bzw. von den Ingenieuren der Dr. Spang GmbH bei der Weiterplanung der Einhausung berücksichtigt worden. Dadurch wird eine längere Tieflage der Gleise nördlich der Einhausung und damit deutlich besserer Lärmschutz bis zur Stadtgrenze möglich. Der natürliche, offene Verlauf der Anger wird erreicht und die Durchgängigkeit für die aquatische Fauna sichergestellt.

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Eine Unterquerung der Anger ermöglicht die Tieferlage der Gleise  im Norden von Angermund  und damit für den bestmöglichen Lärmschutz. (Bild: projektinferno), Stand Juni 2017.

Am Rande sei erwähnt, dass die Stadt Düsseldorf gemeinsam mit der Deutschen Bahn für den RRX in Reisholz eine Verlegung und Dükerung des Hoxbachs plant.

 

 

„(Es) ... besteht ferner die Möglichkeit einer kompletten Tieflage der Bahntrasse als Tunnelbauwerk mit einer Tunneldecke auf Geländeniveau. Der Vorteil dieser Variante besteht in erster Linie aus der weitgehenden Beseitigung der Barriere „Bahn“, der Öffnung neuer und barrierefreier Wegebeziehungen und einem Angebot an öffentlich nutzbaren Freiräumen.“ (Pesch, S. 58)

Anmerkungen der Initiative Angermund: Pesch weist ebenfalls auf die enormen Vorteile einer geländegleichen Einhausungslösung/Tieferlage der Bahntrasse hin. Warum der Gutachter diese Variante aus städtebaulicher Sicht weder verfolgt, noch Optimierungsmöglichkeiten aufzeigt – und das, obwohl diese Leistungen beauftragt wurden, ist für uns schwer nachzuvollziehen.

 

 

„Der intensive Austausch mit den Bürgern ist ein grundlegender Baustein unserer Projekte.“ (Pesch-Webseite, Stand: 2.1.2018)

Planung im Dialog – so fasst Pesch seine eigene Arbeitsweise auf der firmeneigenen Web-seite zusammen. Ein solcher Dialog mit den Bürgern der Initiative Angermund und den Einhausungsexperten von Dr. Spang hätte die Qualität des Gutachtens sicherlich noch optimieren können. Da auch nachvollziehbare Herleitungen und Definitionen fehlen, ist der Erkenntnisgewinn durch dieses Gutachten unserer Ansicht nach als eher durchschnittlich einzustufen. Planfeststellungs- und abwägungsrelevante Aussagen wie die zur Finanzierung der Einhausung oder zum Grad der Betroffenheit (vgl. S.58) fallen zudem sicherlich weniger in den Kompetenzbereich von Stadtplanern, sondern sind Sache der politischen und juristischen Entscheider.

Stellvertretend für die offensichtlich sehr beschränkten und wohl rein theoretischen Möglichkeiten zur städtebaulichen Aufwertung der DB-Schallschutzlösung, greift die Initiative Angermund hier exemplarisch zwei Empfehlungen aus dem Pesch Gutachten auf:

  • Einbau transparenter Elemente in den Lärmschutzwänden. Dieser Vorschlag mutet im Rahmen des RRX-Projekts realitätsfern an. Das zeigt unlängst die Diskussion um die denkmalgeschützte Buscher Mühle in Derendorf. Denn: Solche Wände führen zu Dezibelabzügen im berechneten Schallgutachten und sind ein bevorzugtes Ziel für Graffiti und damit städtebaulich kontraproduktiv. Die DB lehnt diese Wände bekanntlich ab.
  • Begrünung der Lärmschutzwände: Dieser Vorschlag ist wohl eher theoretischer Natur. Denn Pesch selbst räumt im Gutachten einschränkend ein, dass eine „Grüngestaltung unmittelbar an der Lärmschutzwand nicht sichergestellt werden kann“ (Pesch, S. 55).

Angermund ist weit über 825 Jahre alt. Wir erlauben uns deshalb abschließend, das Pesch Gutachten dahingehend zu ergänzen, dass sich der historische Stadtkern und Mittelpunkt des kulturellen Lebens (u.a. mit der katholischen Kirche und dem denkmalgeschützten Bürgerhaus) vielmehr auf der Graf-Engelbert-Straße befindet. Der „Wendehammer“ rund um den Haltepunkt dient Pendlern lediglich zum Ein-/Zu-/Austeigen aus Bus oder der S-Bahn (Pesch, S.12).

In welchem Düsseldorf wollen wir zukünftig leben?

Die jüngst vorgelegten RRX-Gutachten der Stadt Düsseldorf zeigen den klaren Nutzen der Einhausung für Angermund, das durch Schienenverkehre hoch belastet ist. Die Kernaussagen der Gutachter im Überblick:

Geländegleiche Einhausung ist Vollschutz und beseitigt die Barriere Bahn in Angermund
  • Es liegen sehr hohe Bahnlärmbelastungen in Angermund vor. Nach allgemeiner Rechtsprechung kann eine Gesundheitsgefährdung nicht ausgeschlossen werden.

  • Das Gesetz (BimSchG) fordert Vollschutz (aktiver Lärmschutz an der Quelle).
  • Die Gutachten bestätigen: Die Einhausung ist Vollschutz.
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Isohonen Karte zur Einhausung in Angmerund (Quelle Möhler & Partner): Im Bereich der Einhausung (dicke rote Linie) gibt es keine schädlichen Emissionen mehr.
  • Eine geländegleiche Einhausung beseitigt zudem die Barriere Bahn, öffnet neue Wegebeziehungen und schafft öffentlich nutzbaren Raum.

Unsere Vereinsvorsitzende kommentiert die Ergebnisse der Gutachten wie folgt:

Die Experten bestätigen, dass im Vergleich zur Deutschen Bahn-Variante  (Lärmschutzwände, Schienenschleifen, Lüfter für die Hauser sowie schalldichte Fenster) die Einhausung in Angermund gesetzlich verbrieften Vollschutz vor Bahnlärm schafft.

Stadtentwicklung wieder möglich

Ferner profitiert die Stadt Düsseldorf von enormen städtebaulichen Aufwertungen, da eine geländegleiche Einhausung die bestehende Komplett-Zerschneidung des Stadtteils durch die Bahn auflöst, Freiflächen schafft und Stadtentwicklung endlich wieder möglich macht.

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Visualisierung der geländegleichen Einhausung für Düsseldorf Angermund. Eine geländegleiche Umsetzung ist möglich und vernünftig.

Jetzt ist ein klares Signal des Düsseldorfer Stadtrats Richtung Berlin gefragt. Denn der Bund ist Auftraggeber: Berlin bezahlt nicht nur den RRX, sondern hat mit dem sog. Rheintalbeschluss auch die Finanzierung aufwändigerer Lärmschutzlösungen, wie die der Einhausung, grund-sätzlich ermöglicht. Die Planungsfortführung der geländegleichen Einhausung muss deshalb in der Beschlussvorlage oberste Priorität haben.

Folgen des RRX sind für die Zukunft Angermunds beispiellos – der Gleisausbau greift in das Leben der Menschen in Angermund in den kommenden 100 Jahren ein.

Um zukünftig Zeitverluste zu vermeiden, bedarf es zudem einer neuen Kommunikationskultur und der ergebnisoffenen Zusammenarbeit der RRX-Planer mit Betroffenen und Experten der Einhausung. Denn kein zweites Infrastrukturprojekt greift mit solch großer und langfristiger Tragweite in das Leben der Menschen in Düsseldorf in den kommenden 100 Jahren ein. Wir appellieren an die Entscheider der Stadt, die historische Chance des RRX Gleisausbaus gleicher-maßen zum Nutzen der Stadt, als auch der betroffenen Bürger in den Stadtteilen beim Schopfe zu packen.

Wir sind keine Schutzfälle. Mer sind all Düsseldorfer Mädches un Jonges.

Vollständige Pressemitteilung der Initiative Angermund e.V. vom 04. Januar 2018: PM_RRX_040118 Kopie

Unser Wunsch für 2018: Endlich ein gesundes Wohnumfeld für die Menschen in Angermund

Der unsichtbare Feind unserer Gesundheit: Lärm.

Von vielen Entscheidern leider immer noch unterschätzt bzw. verharmlost ist Lärm neben der Luftverschmutzung das zweitgrößte Gesundheitsrisiko für uns Menschen.

 

In Angermund sind die Menschen seit Jahrzehnten dauerhaft und rund um die Uhr sehr hohen und krankmachenden Schallpegeln durch Bahnlärm ausgesetzt.

Es ist dringend an der Zeit, dass diese Lärmemissionen konsequent durch aktive Lärmschutzmaßnahmen gesenkt werden. Denn: Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland garantiert jedem in Artikel 2, Absatz 2 das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.

 

 

Schall 03: Der Weg zum Bundesverfassungericht ist endlich frei

Wir wünschen unseren Freunden, Mitgliedern und den Millionen Bahnlärm-Geschädigen in Deutschland ruhige Weihnachten im Kreise ihrer Familien und Freunde.

Gerne teilen wir den Weihnachtsgruß, den die Bundesvereinigung gegen Schienenlärm, (BVS), deren aktives Mitglied wir Angermunder sind, allen Bundestagsabgeordneten übersandt hat. Wir begrüßen den Gang zum Bundesverfassungsgericht:

Seit Jahren kritisieren wir die realitätsfremde Ermittlung von Lärmemissionen (Stichwort Schall 03). Wir sind sicher, dass durch die derzeitige Praxis –   ähnlich wie beim Diesel  – Emissionen klein gerechnet werden und damit viele Menschen, die an Bahntrassen leben, um den –  im Grundegesetz fest verankerkten Anspruch –  auf Gesundheitsschutz gebracht werden.

 

 

 

RRX-Gutachten: Traue keinen Gutachten, die du nicht selbst bezahlt hast

Die Stadt Düsseldorf hat die STUVA Studiengesellschaft für Tunnel und Verkehrsanlagen sowie die Pesch Partner Stadtplaner und Architekten sowie das städtische Umweltamt mit der Prüfung einiger ausgewählter Aspekte der bisherigen Einhausungsplanungen beauftragt.

RRX-Gutachten: Traue keinen Gutachten, die du nicht selbst bezahlt hast.

Die Ergebnisse dieser Prüfungen liegen der Bürgerinitiative Angermund seit 19. Dezember 2017 vor. Die späte Übergabe des Materials an uns betroffene Bürger erst kurz vor Weihnachten verwundert uns sehr, insbesondere weil die RRX-Gutachten bereits seit Wochen der Stadtverwaltung vorliegen und die Kleine Kommission RRX bereits am 4. Januar über den Inhalt beraten soll.

Insbesondere das Gutachten der Stuva ist komplex und kann kaum in dieser Schnelle qualifiziert ausgewertet werden.  Die Erstellung der Gutachten hat mehr ein halbes Jahr gedauert. Nun sollen ehrenamtlich arbeitende Bürger diese in kürzester Zeit über die Feiertage prüfen?

Wir sind der Ansicht, dass dies weder zu leisten ist, noch dem 3,45 Mrd EU schweren Großprojekt gerecht wird. Ein adäquater Zeitrahmen ist daher dringend geboten, übereilte Entscheidungen und Vorfestlegungen durch die Stadtverwaltung fehl am Platze.
Wir bitten die Stadt Düsseldorf deshalb ihr Timing zu überdenken.

Für Angermund geht es immerhin um eine sorgfältig abgewogene Entscheidung für die nächsten 100 Jahre.

Auch muss darauf hingewiesen werden , dass die RRX-Gutachten der Stadt Düsseldorf zu zwei Dritteln von der Deutschen Bahn bezahlt wurden.
Die geländegleiche Integration der Einhausung wurde in den Gutachten nicht berücksichtigt. Ebenso wenig wurden die Initiative Angermund e.V. oder das Ingenieurbüro Spang aktiv in den gutachterlichen Prozess (Definition des Pflichtenhefts, Fragestellung, Abstimmungsprozesse etc.) eingebunden.

Die Initiative Anermund wird das Material nun prüfen.

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RP, 21.12.2017.

PS: Wer allen Ernstes glaubt (wie im Pesch Gutachten u.a. vorgeschlagen) transparente Lärmschutzwände würden das städtebauliche Desaster durch den Gleisausbau für Angermund mindern, sei das das jüngste, sehr abschreckende Beharren der Deutschen Bahn bei der denkmalgeschützten Buscher Mühle in Derendorf genannt.

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Die Buscher Mühle prägt das Stadtbild Düssedorfs seit Jahrhunderte. Die Planungen der DB Netz AG sehen vor, dass der freie Blick auf die Mühle in Zukunft entfällt. Bild: Facebook Seite des Stadtarchivs Düssedorfs.

 

RRX-Erörterung: Völlig an der Lebensrealität vorbei

Völlig an der Lebensrealität der Menschen vorbei und einem modernen Land wie Deutschland unwürdig.

Dies ist unser Resümee zur ersten RRX-Erörterung im Düsseldorfer Stadtgebiet (Planfeststellungsabschnitt 3.0, Düsseldorf Wehrhahn -Düsseldorf Unterrath).

Anstatt dieses wichtige Schienenprojekt gemeinsam mit den betroffenen Düsseldorfern nachhaltig zu planen, verschanzt man sich hinter angeblichen Formalismen  und schiebt den schwarzen Peter von einem zum anderen. Die Termwahl für diese Erörterung an einem Arbeitstags kurz vor Weihnachten ist da nur noch die Spitze des Eisbergs.

Glauben die Akteure wirklich, dass Bürger dieses perfide Spiel nicht durchschauen?
Besonders bitter: Ein gutes Infrastrukturprojekt wie der RRX wird so völlig unnötg zum zähen Zankapfel und zum Fall der Gerichte.

 

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19.12.2017: Erörterung des RRX Planfeststellungsabschnitt 3.0. Diese Tagesordnung gab es als Tischvorlage.
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Haus der Jugend: Hier fand die erste RRX-Erörterung auf Düssedorfer Stadtgebiet statt.

 

RRX: Bahn plant – Bürger verärgert

Die Westdeutsche Zeitung berichtet am 12. Dezember 2017 über die Pressekonferenz der Deutschen Bahn, die im  Vorgriff zum eigentlichen Erörterungstermin für den Planfeststellungsabschnitt Düsseldorf Wehrhahn bis Düsseldorf Unterrath, veranstaltet wurde.

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Die Kritk am Verhalten der Deutschen Bahn beim RRX Projekt reißt nicht ab. WZ: 12.12.2017.

Die WZ hat auch mit Frau Wagner, der Vereinsvorsitzenden der Initiative Angermund gesprochen. Wir zitieren aus dem Artikel:

Elke Wagner ist die Vorsitzende der Initiative Angermund, die sich, wie einige andere Bürgerinitiativen, kritisch mit dem Projekt auseinandersetzt. Wagners Vorwurf an die Bahn: Der Erörterungstermin sei absichtlich kurzfristig bekanntgegeben worden und dann auch noch auf einen Dienstag vor Weihnachten gelegt, wo die meisten Leute keine Zeit hätten. „Ich weiß von 40 Personen, die Einwendungen geschrieben haben. 35 von denen können am Dienstag um 10 Uhr aber nicht. Das sind die üblichen Tricksereien in einem Planfeststellungsverfahren. Am Ende heißt es, es war ja keiner da.“ Es mache für sie als Anwohnerin von Angermund auch keinen Unterschied, dass es erst mal um den Streckenabschnitt Wehrhahn-Unterrath geht: „Ich bin erstens Düsseldorferin und keine Angermunderin. Zweitens habe ich mein Büro am Wehrhahn“, sagt Wagner. Zudem sei es unlauter, dass die Lärmkartierung des Eisebahnbundesamtes für den Abschnitt noch nicht vorliege, trotzdem aber schon mit dem Verfahren begonnen werden soll. Rechtlich ist die Bahn daran nicht gebunden.“

Report-D: Selbstherrliche Bahn

Am 11. Dezember lud die DB Netz AG zu einem Pressegespräch. Thema: Der Erörterungstermin für den RRX Planfeststellungsabschnitt 3.0 (Düsseldorf Wehrhahn bis Düsseldorf-Unterrath). Kurios: Die eigentliche Erörterung dazu findet erst am 19. Dezember statt.

Die Internetzeitung Report-D war vor Ort und kommentiert den Medienevent. Unsere schlimmsten Befürchtungen zum RRX-Verfahren scheinen sich zu bewahrheiten. Die DB will ihren „Stiefel“ ganz im Stil von Stuttgart 21 auch beim RRX Projekt durchsetzen. Nicht mit uns.

Der Kommentar von Report-D:

Kommentar: Selbstherrliche Bahn

„Warum es ein vom Gesetzgeber festgelegtes Verfahren gibt, in dem die Bürger ihre Einwände äußern können, wenn die DB-Netz sich gegen die Forderungen mit der kurzen Aussage „wir tun alles was laut Richtlinie notwendig ist“ herausredet, könnte man die Abläufe auch deutlich straffen. Denn wenn die Anwesenheit beim Erörterungstermin von Herrn Kolle mit den Worten „es hat keine Relevanz, ob man hingeht oder nicht“ in Bezug auf die Einwender eingeschätzt wird, da man die Stellungnahmen bereits schriftlich zugestellt habe, spiegelt dass die Einstellung der Bahn deutlich wieder: Wir wissen was richtig ist und lassen uns da auch nicht reinreden. Dies ist die Einstellung des Unternehmens, das gerade mit Stuttgart 21 das nächste Paradebeispiel für Fehlplanung im Stil des Berliner Flughafens präsentiert. Die Politik sollte sich bei den Planungen einen frühzeitigen Eindruck verschaffen, wessen Interessen die Bahn vertritt. Offenbar spielt hier das Wohl der Bürger und Pendler keine Rolle. Sollten die Düsseldorfer glauben, die Diskussionen über den RRX spielten sich nur im Norden der Stadt ab, der wird in den nächsten Jahren feststellen, dass die Baumaßnahmen von Süden bis Norden reichen und es vor der prognostizierten Entlastung viele Beeinträchtigungen geben wird. “ (Quelle Report-D)

RRX: Es ist Bürgerbeteiligung und keiner geht hin?

Trotz massiver Kritik hält die Deutsche Bahn an ihrem RRX Erörterungstermin für die Bürgerbeteiligung für den Planfeststellungsabschnitt 3.0 (Düsseldorf Wehrhahn – Düsseldorf Unterrath fest.
Die Rheinische Post berichtet wie folgt:
Die Kritk am RRX- Verfahren ebbt nicht ab. Rheinische Post 11.12. 2017

Der Termin für diesen wichtigen Erörterungstermin ist sehr unglücklich gewählt. Kurz vor den Feiertagen und zudem vormittags an einem Arbeitstag wird es nur wenigen RRX-Einwendern möglich sein, an der Erörterung teilzunehmen.

Dabei muss  eine rege Beteiligung am Erörterungsverfahren doch im Sinne der Bezirksregierung , als auch der Deutschen Bahn sein .  Wir zitieren die Bezirksregierung Köln, die unmissverständlich klar macht:

 

 „Der Erörterungstermin ist in der Regel ein zentraler Bestandteil des Anhörungsverfahrens (…)

„Der Erörterungstermin dient dazu, die rechtzeitig erhobenen Einwendungen und Stellungnahmen mit den Beteiligten zu diskutieren. Zudem erläutert der Antragsteller seine Planungen und beantwortet offene Fragen. Nach Möglichkeit soll ein Ausgleich zwischen den Belangen der Einwender und der Träger öffentliche Belange einerseits und den Interessen des Vorhabenträgers anderseits erzielt werden. Soweit wie möglich sollen die vorgebrachten Bedenken gegen den Plan durch Aufklärung, Planergänzung oder Planänderung ausgeräumt werden. Durch den Erörterungstermin werden zudem alle für die Entscheidung über den Antrag wichtigen Aspekte und Grundlagen ermittelt.“

 

Alle Jahre wieder: Mehr Lärm für Angermund

Am 10. Dezember ist alljährlicher Fahrplanwechsel auf der Schiene.

In  Angermund nimmt der Zugverkehr und damit auch der Bahnlärm und die Emissionen wie jedes Jahr weiter zu. Besonders nach 22 Uhr.
Na dann gute Nacht liebe Angermunder.
(Schlaf wird doch völlig überbewertet … oder?)

Jeder Fahrplanwechsel bringt den Angermundern mehr Lärm und Emissionen – und das an der völlig ungeschützten Trasse.

 

RRX Erörterung in Düsseldorf

Erörterung  zum RRX: Ungeschickte Terminwahl durch die DB Netz AG oder darf man Termintricksereien vermuten?

Viele Düsseldorfer aus Angermund hatten im Rahmen des förmlichen RRX-Planfeststellungsverfahrens Einwendungen zum RRX-Projekt eingebracht. Letztes Jahr hatten sie ihre Sorgen und Nöte rund um die Planungen für die Stadtteile Wehrhahn bis Unterrath der Bezirksregierung Düsseldorf mitgeteilt.

Da diese Einwendungen nun besprochen und diskutiert werden müssen, hat die DB Netz AG, als Bauherr des RRX, zur sogenannten Erörterung geladen. Termin: Vier Tage vor Weihnachten an einem Arbeitstag um 10 Uhr morgens.

Wir kritisieren diese Terminwahl der DB Netz AG und fragen uns: Ist dies schlichtweg eine ungeschickte Terminwahl durch die DB Netz AG oder darf man Termintricksereien vermuten, um die lästigen Einwendungen zum Rhein-Ruhr-Epxress geschickt im Vorfeld zur Erörterung aufs Abstellgleis zu rangieren?

Besonders pikant: Die Kleine Kommission RRX  der Stadt Düsseldorf hatte die DB Netz AG bereits im September gebeten, einen bürgerfreundlicheren Termin fern von den Weihnachtsfeiertagen zu finden.

Die Presse berichtet wie folgt:

Welt am Sonntag:
Welt am Sonntag berichtet über die unsägliche Terminwahl zur RRX Erörterung (3.12.2017)
Rheinische Post:
Auch die Rheinische Post greift den Erörterungstermin für den RRX -Planfeststellungsabschnitt Wehrhahn-Unterrath auf. (RP: 5.12.2017)

Unerhört: RRX-Planfestellungsverfahren

RRX-Erörterung: Bürger außen vor?

Viele von uns staunten nicht schlecht, als sie letzte Woche Post von der DB Netz AG erhielten.
Wir hatten im Rahmen des förmlichen RRX Planfeststellungsverfahrens Einwendungen zum RRX Projekt eingebracht – und zwar für den Bereich Düsseldorf Wehrhahn bis Düsseldorf-Unterrath (Planfeststellungsabschnitt 3.0)
Da diese Einwendungen nun besprochen und diskutiert werden müssen, hat die DB Netz AG, als Bauherr des RRX, zur sogenannten Erörterung geladen.


Der gewählte Termin  für die Erörterung ist unerhört und verschlägt uns die Sprache: 10 Uhr morgens an einem Arbeitstag. Und es kommt noch besser: Vier Tage vor Weihnachten!

Diese Terminwahl war der Aufreger an unserem Stand beim Angermunder Nikolausmarkt. Warum nicht gleich an Weihnachten?, beschwerten sich viele, sehr verärgert über diese Vorgehensweise der DB Netz AG, an unserem Stand.

In einer Unterschriftenliste fordern sie nun einen neuen, wohlwollenden Erörterungstermin für die Düsseldorfer Bürger, den auch  Berufstätige wahrnehmen können.

Wir von der Initiative Angermund befürchten leider, dass das Datum womöglich nicht ohne Absicht gewählt wurde, um kritische Fragen und Diskussionen zum Mammutprojekt RRX mit einem K.O.-Termin bereits im Vorfeld zu ersticken.

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.
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DB: Glyphosat am Bahngleis

Wir zitieren die Epoch Times mit erschreckenden Nachrichten zum Thema Glyphosat am Banhgleis

Bahn nutzt Glyphosat zur „chemischen Vegetationskontrolle“ – noch steht „keine Alternative“ zur Verfügung

Die viergleiseig und ungeschützte Bahntrasse in Düsseldorf-Angermund verläuft u.a. quasi durch unsere Gärten und nur einen Steinwurf u.a. vom Grundschul- und Kita-Weg vieler Angermunder Kinder entfernt.

Angermunder ertragen seit Jahrzehnten Bahnlärm, Erschütterungen, Körperschall und auch die Folgen durch die Nutzung von Glyphosat an den Gleisen. Es reicht!

Zum Artikel: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/bahn-nutzt-glyphosat-zur-chemischen-vegetationskontrolle-noch-steht-keine-alternative-zur-verfuegung-a2282944.html

angermund-gleis-glyphosat-chemie-gesundheit-umweltschutz-gueterzug
Glyphosat wird zur „Gleispflege“ an Bahntrassen eingesetzt – auch in Angermund.

 

Glüksrad für Angermund

25. Nikolausmarkt in Angermund

Ein herzliches Dank an alle, die heute am Stand der Initiative Angermund waren. Das war ein grandioser Nikolausmarkt.

Unser Glückrad war wieder ein Magnet für alle Kids und die Gespräche mit den Angermundern waren freundschaftlich und herzlich. Über euer Lob, die vielen Komplimente und eure Unterstützung für bestmöglichen Schallschutz haben wir uns sehr gefreut. So kann die Adventszeit beginnen.
Wir danken Handwerk und Handel für die professionelle Organisiation dieses Jubiläums-Nikolausmarktes.

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Einfach schön – Der Weihnachtsbaum in Angermund
Wolfrang Eggerath, Bernd ten Eicken (Lokalkurier), Elke Wagner und Andreas Auler (Stadtrat) im Gespräch über den RRX in Düsseldorf.
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Das „Glük“ ist der Initiative Angermund hold.
Unser Glücksrad – ein Magnet für die Kids und für viele Angermunder.
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Thomas Weidmann und Wolfgang Eggerath in Weihnachtsstimmung

Premiere bei der EU-Kommission in Brüssel

Als Mitglied der „Noise Expert Group“ hat sich Frau Wagner von der Initiative Angermund  in Brüssel beim Thema Lärm und seinen Folgen, als unmittelbar Betroffene aktiv eingebracht.
Zu den Themen der Fachgespräche zählten:

  • Lärmwirkungsforschung
  • Auswirkungen von Lärm auf die Gesundheit,
  • Lärmgrenzwerte,
  • Maßnahmen zum Lärmschutz an der Quelle (insbesondere für Schienenverkehre)
  • Leitlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Thema Lärm
  • Lärmkartierungen und Lärmaktionspläne

 

Wir danken der Europäischen Kommission für den hochkarätigen Wissens- und Gedankenaustausch.

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Expert Noise Group der Europäischen Kommission

Vorstandssitzung der Initiative Angermund

Der 25. Angermunder Nikolausmarkt am Samstag wirft seine organisatorischen Schatten voraus: Heute Vorstandssitzung der Initiative Angermund mit allerhand To do’s bis Samstag.
Das ein oder andere Schallschutz- und RRX-Thema hatten wir selbstverständlich auch auf der Agenda.

Kommt vorbei: Samstag ab 13 Uhr auf der Graf Engelbert Str.

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Vorstandssitzung der Initiative Angermund.