Archiv der Kategorie: Rhein-Ruhr-Express (RRX)

Der Rhein-Ruhr-Express (RRX)

Der Rhein-Ruhr-Expess (RRX) ist das wichtigste Schieneninfrastrukturprojekt in NRW – beauftragt und finanziert vom Bund. Der RRX ist ein begrüßenswertes Projekt, denn er ist  gut für die Pendler und  kann Entlastung für die Straßen in NRW  bringen.

Was verbirgt sich hinter dem Produkt Rhein-Ruhr-Express (RRX)?

Das Produkt RRX kombiniert Doppelstock-Züge von Siemens  mit einem dicht getakteten RRX-Fahrplan für die Metropolregion Rhein/Ruhr. Erste RRX Züge verkehren im sogenannten Vorlaufbetrieb seit Ende 2018 in NRW und damit auch mitten durch den Düsseldorfer Stadtteil Angermund.

Zur Historie des RRX (Quelle: WDR, Sendung Markt, 13.11.2019):

https://www.youtube.com/watch?v=_AFp3D6Os9Y

Wie im WDR Bericht skizizert, kann die dichte RRX-Takung erst kommen, wenn die Gleise auf der Kernstrecke ausgebaut sind – das gilt vor allem für das Gleis-Nadelör in Düsseldorf-Angermund.

Diese Planungen ziehen sich aber seit Jahrzehnten hin, denn  der RRX befand sich ganz offensichtlich im Ankündigungmodus. Hinzu kommt, dass Planer fehlen und die schlechte Bürgerbeteiligung nun berechtigterweise für Widerstand bei den betroffenen Menschen sorgt.

Denn: Des des Pendlers Freund, darf nicht des Angermunders Leid werden. Sprich: die begrüßenswerte Verkehrswende darf nicht auf Rücken  ua. der Menschen in Angermund umsetzt werden.

Da sämtliche RRX-Linien ungebremst mit 160 km/h mitten durch Düsseldorf Angermund rasen  und in diesem Stadtteil zusätzlich ein massiver Gleisausbau umgesetzt werden soll, ist die Betroffenheit hier außerordentlich hoch.

Trotz der enormen Belastungen in Angermund verursacht durch die Bahn, verfügt Angermund bis heute über keinen Lärmschutz. Die Menschen dort sind den krankmachenden Emissionen durch die viergleisige Trasse völlig ungeschützt ausgesetzt.

Lärmdeckel für Angermund: So geht RRX. So geht respektvolle und gute Nachbarschaft.

Die Bürgerinitiative in Angermund  engagiert sich deshalb für den gesetzlich vorgeschriebenen aktiven Lärmschutz an der Lärmquelle (Vollschutz)  – und das  in Form einer Gleistieferlage samt Lärmdeckel. Bei dieser Lösung werden der krankmachende Bahnlärm und die Erschütterungen eingepackt.

Durch die Tieferlage können auch die Zerschneidung von Angermund durch die Barriere Bahn aufgelöst und enorme städtebauliche Vorteile erzielt werden.

Gleistieferlage mit Lärmdeckel. So geht RRX. So geht respektvolle und gute Nachbarschaft.

[caption id="attachment_2322" align="aligncenter" width="885"]angermund-linienplan-rrx-kernstrecke-sieben-taktung-siemens-vrr-regionalverkehr-eisenbahnverkehr-bahnlaerm-schienenlaerm Linienplan: Sämtliche sieben RRX Linien werden durch Angermund rasen. Bild: Verkehrsministerium NRW[/caption]

Offener Brief an den FDP-Kreisverband in Düsseldorf

Viele Düsseldorfer aus dem Stadtteil Angermund blicken gespannt auf die Kreisparteitage von FDP und SPD an diesem Wochenende, denn dort wird es wohl auch um Angermund und den RRX gehen.

Wir begrüßen den Antrag „Ja zum RRX – Ja zur besten Lösung“ aus den Reihen der FDP Mitglieder.

Folgenden Brief haben wir den Mitgliedern des Kreisverbandes geschickt:


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FDP Kreisparteitag am Samstag: Antrag 05/2018 „Ja zum RRX- Ja zur besten Lösung“

Sehr geehrter Frau Dr. Strack-Zimmermann,
sehr geehrte Damen und Herren des FDP-Kreisvorstandes,
sehr geehrte Mitglieder des FDP-Kreisverbandes,

zunächst dürfen wir uns herzlichst für den RRX-Antrag: „Ja zum RRX – Ja zur besten Lösung“ bedanken.

Auf diesem Weg bitten wir Sie, diesen Antrag auf dem Kreisparteitag zu unterstützen. Denn:

  • Er honoriert das konstruktive und ehrenamtliche Engagement der Menschen in Angermund, die Lärmschutz neu denken. Er honoriert damit nicht nur „Angermunder Mut“, sondern erkennt die enormen Chancen, die sich durch die Einhausung der Gleise für die Landeshauptstadt ergeben.
  • Beim Gleisausbau und Lärmschutz geht es für den Stadtteil Angermund um eine wahrlich historische Entscheidung für die nächsten 100 Jahre. Bahntrassen sind sehr langlebige Wirtschaftsgüter – eine städtebaulich verträgliche und innovative Lösung ist mit der Einhausung machbar und muss deshalb von uns Düsseldorfern weiter vorangetrieben werden.
  • Dieser Antrag erkennt, dass Großprojekte heute nur gemeinsam mit den betroffenen Bürgern zügig und erfolgreich gestemmt werden können. Dies gilt auch für das wichtige und richtige Mobilitätsprojekt RRX am Trassennadelöhr in Angermund.

Der Düsseldorfer Stadtrat will am 22. März 2018 über die nächsten Schritte der Deutschen Bahn beim RRX in Angermund befinden. Er wird damit ein wichtiges Signal an den Bund senden, welchem Lärmschutz die Düsseldorfer für den hoch belasteten Stadtteil Angermund den Vorrang geben.

Deshalb bitten wir Sie: Unterstützen Sie diesen Antrag und helfen Sie mit, die bestmögliche Lösung in Sachen Lärmschutz und Städtebau nach Düsseldorf zu holen.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Gerne stehen wir für persönliche Gespräche jederzeit zur Verfügung. Sie erreichen uns telefonisch oder via E-Mail.

Vielen Dank und herzlicher Gruß

Corrrectiv berichtet ausführlich über RRX

Correctiv berichtet auführlich über den RRX

Wir dürfen die Reportage von Correctiv wie folgt ergänzen:

Die viergleisige, lärmunsanierte TEN-Trasse in Angermund gehört zu den am dichtest befahrenen Gleisabschnitten Europas. Von Güterzugen mit Gefahrstoffen, ICE’s, Regionalexpress über Thalys und S-Bahnen – ca. 680 Züge fahren täglich mitten durch den Stadtteil, unmittelbar an den ungeschützten Menschen, Häusern, Spielplätzen, Kitas, der Grundschule und Naturschutzgebieten vorbei. Bereits in den 1990’er Jahren sind an der Trasse gutachterlich 99 Dezibel gemessen worden – die Zugzahlen sind seitdem weiter stark gestiegen.

Einfache Frage: Ist die intensive Nutzung der Angermunder Trasse mit den Genehmigungen vereinbar?

Ausgehend von der Überlegung, wie es sein kann, dass die Zugzahlen auf diesem Abschnitt seit Jahrzehnten stark steigen, die Menschen sowie die Umwelt mit Hinweis auf eine angebliche Bestandsstrecke aber bis heute völlig ungeschützt den Lärm und den Erschütterungen ausgesetzt sind, stellte sich die Initiative Angermund ganz konkret die Fragen, welche Planfeststellungsbeschlüsse oder Plangenehmigungen es für diese Gleise gibt und welche Abwägungen stattgefunden haben, welche Stellungnahmen die Träger öffentlicher Belange abgegeben haben und ob die jetzige Nutzung mit all ihren negativen Folgen mit eben diesen Genehmigungen vereinbar sei.

Neben umfangreichen Recherchen in Archiven aller Art, hat die Initiative Angermund zahlreiche Informationsanträge bei den Aufsichtsbehörden und der DB AG (samt Töchtern) gestellt. Das Resultat nach zahlreichen Schriftwechseln und hartnäckigem Nachbohren: absolute Fehlanzeige, denn Plangenehmigungen konnten nicht gefunden werden und wurden auch von den Behörden und der DB AG trotz mehrfacher Aufforderung bis heute nicht vorgelegt.

Angermunder Trasse zunächst mit 2 Gleisen und später immer weiter ausgebaut – auch nach 1945

Und das, obwohl eine gesetzliche Pflicht zur Plangenehmigung für diesen im ehemaligen Preussen gelegenen Trassenabschnitt seit dem Königlich Preussischen Eisenbahngesetz von 1838 besteht und die Bahntrasse 1845/1846 zunächst zweigleisig gebaut wurde. Diese wurde in den 1930er Jahren auf vier Gleise erweitert und außerdem nach 1945 zu Zeiten der Bundesrepublik weiter ausgebaut (u.a. elektrifiziert). Selbst für die Baumaßnahmen aus jüngerer Zeit konnten keine gesetzlich erforderlichen Planfeststellungsbeschlüsse oder -genehmigungen vorgelegt werden.

Genehmigungschaos: RRX wird durch Schludrigkeiten der Verantwortlichen in Mitleidenschaft gezogen

Die Initiative Angermund sieht sich um den dringend nötigen Lärmschutz in Angermund betrogen, da die Menschen in Angermund mit Hinweis auf eine Bestandstrasse im Glauben gelassen wurden, dass sie keine Ansprüche in Sachen Lärm- und Gesundheitsschutz geltend machen könnten und die massiven Belastungen und Einschränkungen in der Lebensqualität zu erdulden hätten. Die genehmigungsrechtliche Frage berührt auch den aktuell geplanten Ausbau dieses deutschland- und europaweiten neuralgischen Trassenabschnitts im Rahmen des Großprojekt Rhein Ruhr-Express (RRX). Die Initiative Angermund wird auf dem verwaltungsgerichtlichen Weg eine Klärung herbeiführen.

 

 

 

Dumm gelaufen: RRX-Zeitplan und die vielen Unbekannten

Die Westdeutsche Zeitung berichtet über die Sitzung des NRW-Verkehrsausschusses am 31. Januar 2018.

Tagesordnungspunkte 1 und 2 beschäftigten sich mit dem Rhein-Ruhr-Express (RRX), dem Zeitrahmen seiner Realisierung und der besonderen Situation in Düsseldorf-Angermund.

Die Westdeutsche Zeitung titelt zu Recht: „Der RRX-Zeitplan und die vielen Unbekannten“

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WZ: Kräftige Kritik an der Informationspolitik der Bahn beim RRX in Angermund und jede Menge Unbekannte. 1.2.2018, WZ

Um Mißverständnissen vorzubeugen: Wir dürfen nochmals klar zum Ausdruck bringen, dass wir den RRX begrüßen.

Gesetzlich verbriefter Vollschutz – keine triviale Aufgabe bei sechs Gleisen in Angermund, aber sehr wohl machbar

Uns geht uns um die verträgliche und nachhaltige Umsetzung des Gleisausbaus in Angermund und um den gesetzlich verbrieften Vollschutz vor den vom Schienenverkehr verursachten krankmachenden Imissionen. Bei der sechsgleisigen Hochleistungstrasse in Angermund ist dies sicherlich keine triviale Aufgabe, aber lösbar. Wir haben mit der Einhausung gezeigt, wie es geht.

Fest steht für uns aber auch, dass die im WZ-Artikel thematisierten Zeitverzögerungen beim RRX sicherlich vermeidbar gewesen wären und hausgemachte Probleme sind.

Zeitverzögerungen beim RRX – hausgemachtes Problem

Denn: Den RRX-Projektverantwortlichen ist offensichtlich weit mehr als einem Jahrzehnt klar, welche Bedeutung der Trassenabschnitt in Angermund für den RRX sowie den Schienenfernverkehr, Schienennahverkehr und auch Schienengüterverkehr hat und haben wird. Trotz dieser Bedeutung hielt man es anscheinend nicht für nötig, rechtzeitig mit den Menschen in Angermund ins Gespräch zu kommen und Lösungen zu finden. Stattdessen wurden erst Ende 2014 quasi fix und fertige Pläne präsentiert. Dumm gelaufen.

Rhein-Ruhr-Express in Düsseldorf Angermund: Medienecho

Die Initiative Angermund hat die Gutachten zum Rhein-Ruhr-Express (RRX), die die Stadt Düsseldorf im Rahmen des einstimmigen Stadtratsbeschlusses zum Stadtteil Angermund beauftragt und veröffentlicht hat, ausgewertet und diese Ergebnisse u.a. in einer Pressekonferenz vorgestellt.

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Elke Wagner, Vorsitzende der Initiative Angermund erläutert Medienvertretern die Ergebnisse der RRX Gutachten.

Es liegt für uns  in der Natur der Sache, dass bei Großprojekten mit solch enormer Tragweite wie dem Rhein-Ruhr-Express (Bundesmittel: ca. 3,45 Mrd. Eu) Ansichten zur optimalen Projektumsetzung auseinanderliegen können. Das ist gut und wichtig, da es zeigt, dass um bestmögliche Lösungen gerungen wird.

Fest steht:

  1. Der RRX ist ein Projekt des Bundes – der Bund finanziert den RRX, samt Gleisausbau und Schallschutz für Düsseldorf
  2. Die Einhausung garantiert nachweislich den gesetzlich vorgeschriebenen Vollschutz

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    Das Schallgutachten zeigt: Die Einhasuung ist Vollschutz. In Kombination mit LSWs in Norden Angermunds gar Vollschutz für ganz Angermund.
  3. Eine geländegleiche Einhausung beseitigt in Angermund die städtebauliche Zäsur durch die die Barriere Bahn, öffnet neue Wegebeziehungen und schafft öffentlich nutzbaren Raum.

Wir bitten die  Stadt Düsseldorf, sich bei diesen enormen Vorteilen auf die Seite ihrer Bürgerinnen und Bürger zu stellen und ein positives Signal nach Berlin für die Weiterplanung der Einhausungsvariante zu senden.

Das Medienecho in Auszügen:

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/rrx-stadt-veraergert-ueber-initiative-aid-1.7309168

http://www.lokalkompass.de/duesseldorf/politik/angermunder-kaempfen-weiter-fuer-optimalen-laermschutz-d816923.html

http://www.wz.de/lokales/duesseldorf/rrx-duesseldorfer-kaempfen-fuer-die-andere-form-des-tunnels-1.2588968

https://www.express.de/duesseldorf/rrx-zoff-geht-weiter—causa-angermund–einhausung–oder-laermschutzwand–29432800

 

 

RRX-Gutachten: Traue keinen Gutachten, die du nicht selbst bezahlt hast

Die Stadt Düsseldorf hat die STUVA Studiengesellschaft für Tunnel und Verkehrsanlagen sowie die Pesch Partner Stadtplaner und Architekten sowie das städtische Umweltamt mit der Prüfung einiger ausgewählter Aspekte der bisherigen Einhausungsplanungen beauftragt.

RRX-Gutachten: Traue keinen Gutachten, die du nicht selbst bezahlt hast.

Die Ergebnisse dieser Prüfungen liegen der Bürgerinitiative Angermund seit 19. Dezember 2017 vor. Die späte Übergabe des Materials an uns betroffene Bürger erst kurz vor Weihnachten verwundert uns sehr, insbesondere weil die RRX-Gutachten bereits seit Wochen der Stadtverwaltung vorliegen und die Kleine Kommission RRX bereits am 4. Januar über den Inhalt beraten soll.

Insbesondere das Gutachten der Stuva ist komplex und kann kaum in dieser Schnelle qualifiziert ausgewertet werden.  Die Erstellung der Gutachten hat mehr ein halbes Jahr gedauert. Nun sollen ehrenamtlich arbeitende Bürger diese in kürzester Zeit über die Feiertage prüfen?

Wir sind der Ansicht, dass dies weder zu leisten ist, noch dem 3,45 Mrd EU schweren Großprojekt gerecht wird. Ein adäquater Zeitrahmen ist daher dringend geboten, übereilte Entscheidungen und Vorfestlegungen durch die Stadtverwaltung fehl am Platze.
Wir bitten die Stadt Düsseldorf deshalb ihr Timing zu überdenken.

Für Angermund geht es immerhin um eine sorgfältig abgewogene Entscheidung für die nächsten 100 Jahre.

Auch muss darauf hingewiesen werden , dass die RRX-Gutachten der Stadt Düsseldorf zu zwei Dritteln von der Deutschen Bahn bezahlt wurden.
Die geländegleiche Integration der Einhausung wurde in den Gutachten nicht berücksichtigt. Ebenso wenig wurden die Initiative Angermund e.V. oder das Ingenieurbüro Spang aktiv in den gutachterlichen Prozess (Definition des Pflichtenhefts, Fragestellung, Abstimmungsprozesse etc.) eingebunden.

Die Initiative Anermund wird das Material nun prüfen.

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RP, 21.12.2017.

PS: Wer allen Ernstes glaubt (wie im Pesch Gutachten u.a. vorgeschlagen) transparente Lärmschutzwände würden das städtebauliche Desaster durch den Gleisausbau für Angermund mindern, sei das das jüngste, sehr abschreckende Beharren der Deutschen Bahn bei der denkmalgeschützten Buscher Mühle in Derendorf genannt.

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Die Buscher Mühle prägt das Stadtbild Düssedorfs seit Jahrhunderte. Die Planungen der DB Netz AG sehen vor, dass der freie Blick auf die Mühle in Zukunft entfällt. Bild: Facebook Seite des Stadtarchivs Düssedorfs.

 

RRX-Erörterung: Völlig an der Lebensrealität vorbei

Völlig an der Lebensrealität der Menschen vorbei und einem modernen Land wie Deutschland unwürdig.

Dies ist unser Resümee zur ersten RRX-Erörterung im Düsseldorfer Stadtgebiet (Planfeststellungsabschnitt 3.0, Düsseldorf Wehrhahn -Düsseldorf Unterrath).

Anstatt dieses wichtige Schienenprojekt gemeinsam mit den betroffenen Düsseldorfern nachhaltig zu planen, verschanzt man sich hinter angeblichen Formalismen  und schiebt den schwarzen Peter von einem zum anderen. Die Termwahl für diese Erörterung an einem Arbeitstags kurz vor Weihnachten ist da nur noch die Spitze des Eisbergs.

Glauben die Akteure wirklich, dass Bürger dieses perfide Spiel nicht durchschauen?
Besonders bitter: Ein gutes Infrastrukturprojekt wie der RRX wird so völlig unnötg zum zähen Zankapfel und zum Fall der Gerichte.

 

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19.12.2017: Erörterung des RRX Planfeststellungsabschnitt 3.0. Diese Tagesordnung gab es als Tischvorlage.
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Haus der Jugend: Hier fand die erste RRX-Erörterung auf Düssedorfer Stadtgebiet statt.

 

Glüksrad für Angermund

25. Nikolausmarkt in Angermund

Ein herzliches Dank an alle, die heute am Stand der Initiative Angermund waren. Das war ein grandioser Nikolausmarkt.

Unser Glückrad war wieder ein Magnet für alle Kids und die Gespräche mit den Angermundern waren freundschaftlich und herzlich. Über euer Lob, die vielen Komplimente und eure Unterstützung für bestmöglichen Schallschutz haben wir uns sehr gefreut. So kann die Adventszeit beginnen.
Wir danken Handwerk und Handel für die professionelle Organisiation dieses Jubiläums-Nikolausmarktes.

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Einfach schön – Der Weihnachtsbaum in Angermund
Wolfrang Eggerath, Bernd ten Eicken (Lokalkurier), Elke Wagner und Andreas Auler (Stadtrat) im Gespräch über den RRX in Düsseldorf.
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Das „Glük“ ist der Initiative Angermund hold.
Unser Glücksrad – ein Magnet für die Kids und für viele Angermunder.
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Thomas Weidmann und Wolfgang Eggerath in Weihnachtsstimmung

Laut, lauter, RRX ?

Eisenbahn – immer lauter

„Die Eisenbahn ist in den vergangenen Jahrzehnten wirklich sehr viel lauter geworden, in vielen Bereichen in den letzten 50 Jahren bis 20 dB(A). Die akzeptablen Mittelungspegel von 55 dB(A) werden heute deutlich überschritten, bisweilen 25 dB(A) und mehr.“ (Prof. Hecht, TU Berlin)

Gilt dies auch für den neuen „Vorzeigezug“ RRX?

Bei dieser Vorbeifahrt drängt sich dieser Eindruck bei uns auf. Da Angermund bis heute über keinen Schallschutz verfügt, werden die Doppelstock-Züge die Angermunder mächtig auf Trab halten. Armes Angermund.